Fußball

Twistringens große Chance

Die Blaumeisen haben das Topspiel verloren, aber das Derby gegen den TSV Bassum vor der Brust. Im Kampf um die Aufstiegsrunde wollen die Twistringer so schnell wie möglich zurück in die Erfolgsspur.
16.10.2020, 09:18
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Von Thorin Mentrup
Twistringens große Chance

Philipp Meyer und der SC Twistringen nehmen Kurs auf die Aufstiegsrunde. Ein Derbysieg über Bassum wäre Gold wert.

Thorin Mentrup

Twistringen/Bassum. Zum ersten Mal in dieser Saison verließen am vergangenen Spieltag der Fußball-Bezirksliga sowohl der SC Twistringen als auch der TSV Bassum den Platz als Verlierer. Das wird an diesem Wochenende definitiv nicht der Fall sein, schließlich stehen sich beide Mannschaften im Derby direkt gegenüber. Vor allem die Blaumeisen, die am Sonnabend (15 Uhr) der Gastgeber sind, haben viel zu gewinnen, weil sie mit einem Erfolg darüber hinaus eine ganze Menge Druck auf zwei Kontrahenten aufbauen können.

Bevor sich am Sonntag jedoch der Blick auf das Duell der beiden Verfolger SV Bruchhausen-Vilsen und TuS Sudweyhe richtet, „müssen wir unsere Hausaufgaben machen“, wie SCT-Co-Trainer Michael Schultalbers sagt. Siegt der Tabellenzweite auch im Derby-Rückspiel, kann er zum großen Gewinner des Spieltags werden. Dass das 2:5 im Topspiel gegen Seckenhausen die junge Mannschaft verunsichert haben könnte, glaubt Schultalbers nicht. „Das haben wir längst abgehakt. Von einem Nackenschlag lassen wir uns nicht unterkriegen.“ Außerdem ist die Aussicht, vielleicht entscheidende Punkte auf dem Weg in die Aufstiegsrunde zu sammeln, viel zu motivierend, um in ein Loch zu fallen. Erst recht vor dem Derby.

Auf der anderen Seite ist für Bassum der Aufstiegsrundenzug wohl endgültig abgefahren. „Das haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagt Torsten Klein gewohnt ehrlich. Viel zu viel lief beim 2:4 gegen Vilsen schief. Was seine Mannen nun gegen Twistringen besser machen müssen? „Quasi alles, dann passt das“, sagt der Trainer etwas überspitzt. Allzu deutlich geht aus diesen Worten aber hervor, dass er eine Reaktion erwartet. Dass seine Elf im Derby brennen wird, davon geht er aber ohnehin aus. „Wenn ich da noch jemanden motivieren muss, ist was falsch“, weiß er.

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