2. Bundesliga 1860 München wird Zuschauer-Beschränkung auferlegt

München. Der TSV 1860 München muss zwei seiner kommenden Heimspiele in der 2. Fußball-Bundesliga unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
19.02.2010, 14:01
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München. Der TSV 1860 München muss zwei seiner kommenden Heimspiele in der 2. Fußball-Bundesliga unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Im Duell mit dem FC St. Pauli am 7. März wird der Verkauf von maximal 25 000 Karten für die Anhänger der Münchner gestattet, im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt am 21. März dürfen es nur 13 000 Tickets sein. Die Gästeclubs sind davon nicht betroffen, ihnen steht jeweils das volle Kontingent an Gästekarten in Höhe von 6900 Tickets zum Verkauf zur Verfügung.

Zudem sei 1860 München vom Sportgericht auferlegt worden, 30 000 Euro in die präventive Fanarbeit des Vereins zu investieren, teilte der DFB mit. Der Club habe dem Urteil bereits zugestimmt. Hintergrund der Bestrafung sind Eskapaden Münchner Fans vom 8. Januar beim Zweitliga-Spiel gegen Rot-Weiss Ahlen. Damals waren Gegenstände aus dem Münchner Fanblock auf das Spielfeld geworfen worden, Ahlens Torhüter Sascha Kirchstein wurde dabei von einem Feuerzeug am Kopf getroffen. Nach Spielende waren zwei Zuschauer quer übers Feld gerannt und hatten Schiedsrichter Markus Wingenbach attackiert. (dpa)

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