Bundesliga 33 aus 45: Aufsteiger häufig sofort wieder runter

Berlin. Einen erwischt es fast immer: Auch bei einem Blick in die Statistikbücher muss Aufsteiger FC St. Pauli den Abschied aus der Fußball-Bundesliga fürchten. In den vergangenen 45 Spielzeiten entkamen nur zwölfmal alle Neulinge dem Abstieg.
25.04.2011, 14:10
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Berlin. Einen erwischt es fast immer: Auch bei einem Blick in die Statistikbücher muss Aufsteiger FC St. Pauli den Abschied aus der Fußball-Bundesliga fürchten. In den vergangenen 45 Spielzeiten entkamen nur zwölfmal alle Neulinge dem Abstieg.

Sollten die Hamburger nach nur einem Jahr wieder in die 2. Liga müssen, wäre dies für einen Aufsteiger allerdings erstmals nach 2008 wieder der Fall. Damals traf es Hansa Rostock und den MSV Duisburg.

Das bislang einzige Mal musste der aktuelle Tabellenletzte St. Pauli vor neun Jahren den sofortigen Wiederabstieg hinnehmen. Rekordhalter in dieser Kategorie sind Kickers Offenbach (1968/69, 1970/71, 1983/84), Arminia Bielefeld (1978/79, 1999/2000, 2002/2003) und Duisburg (1991/92, 2005/06, 2007/08).

Auch St. Paulis Mit-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern hat den Klassenverbleib noch nicht gesichert. Nach dem ersten Abstieg der "Roten Teufel" (1995/96) und dem direkten Wiederaufstieg demonstrierten die Pfälzer jedoch, dass es für einen Liga-Neuling auch anders laufen kann. In der Saison 1997/1998 wurde die Mannschaft um Trainer Otto Rehhagel direkt deutscher Meister.

Dass keiner der Aufsteiger mehr als ein Jahr in der höchsten Spielklasse überstand, gab es in der Bundesliga-Historie fünfmal. Zuletzt ging es für Bayer 05 Uerdingen und den 1. FC Saarbrücken in der Saison 1992/93 sofort wieder runter. (dpa)

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