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Asamoah-Wechsel zum FC St. Pauli perfekt

Hamburg. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Gerald Asamoah spielt in der kommenden Saison für den Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli. Der 31-Jährige unterschrieb nach der sportärztlichen Untersuchung einen Zweijahresvertrag, teilten die Hamburger mit.
01.06.2010, 15:01
Lesedauer: 1 Min
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Hamburg. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Gerald Asamoah spielt in der kommenden Saison für den Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli. Der 31-Jährige unterschrieb nach der sportärztlichen Untersuchung einen Zweijahresvertrag, teilten die Hamburger mit.

«Ich war schon oft auch als Zuschauer am Millerntor und mag den offensiven Fußball, der hier gespielt wird», sagte der in Ghana geborene Angreifer zu seinem Wechsel. Zuletzt lief Asamoah für Schalke 04 nur noch sporadisch auf, Trainer Felix Magath gab dem Stürmer kaum Einsatzzeiten beim deutschen Vizemeister. Asamoah wechselt trotz Vertrags bis 2011 ablösefrei zu den Hanseaten.

«Er ist unser Wunschspieler. Durch ihn bekommt unser Offensivspiel noch einmal einen anderen Charakter», sagte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski. Asamoah trug 43 Mal das Trikot der deutschen Nationalelf und schoss in 279 Bundesligaspielen für Schalke 44 Tore. «Er wird helfen, unsere Mannschaft stabiler zu machen und weiterzuentwickeln», erklärte Sportchef Helmut Schulte, der den Gelsenkirchenern ausdrücklich für die Realisierung des Transfers dankte.

Auf die Idee, den Angreifer nach Hamburg zu holen, brachten Schulte die eigenen Anhänger. Bei einem Testspiel der «Königsblauen» im Januar am Millerntor hatten die St.-Pauli-Fans mit Sprechchören («Wir woll'n den Gerald seh'n») vehement den Einsatz Asamoahs gefordert. «Wenn man so will, haben unsere Zuschauer den Wechsel eingeleitet», sagte Schulte. Ob Schalke, wie in Hamburger Medien vermutet, einen Teil des für St.-Pauli-Verhältnisse überdurchschnittlichen Zwei-Millionen-Euro-Gehalts zahlt, wollte der Kiezclub nicht bestätigen.

Der dreifache Familienvater Asamoah ist eng mit St. Paulis Mittelfeldspieler Charles Takyi befreundet. Am 9. Mai hatte er bei der Aufstiegsparty der «Braun-Weißen» auf der Hamburger Reeperbahn mitgefeiert. Auch den Aufstieg in die Zweite Liga 2007 erlebte der Stürmer live vor Ort. «Wenn man so lange für den FC Schalke 04 gespielt hat, kann man nur zu einem Verein wie dem FC St. Pauli wechseln», sagte Asamoah. (dpa)

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