Europa League Attraktive Lose für deutsches Europa-League-Trio

Berlin. Bayer Leverkusen und Michael Ballack dürfen sich auf ein Kräftemessen mit Titelverteidiger Atlético Madrid um Uruguays WM-Star Diego Forlán freuen. Auch BVB und VfB Stuttgart erhielten bei der Auslosung für die Gruppenphase der Europa League in Monaco höchst attraktive Gegner.
27.08.2010, 15:31
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Berlin. Bayer Leverkusen und Michael Ballack dürfen sich auf ein Kräftemessen mit Titelverteidiger Atlético Madrid um Uruguays WM-Star Diego Forlán freuen. Auch BVB und VfB Stuttgart erhielten bei der Auslosung für die Gruppenphase der Europa League in Monaco höchst attraktive Gegner.

Der BVB muss sich in der Gruppe J mit dem FC Sevilla, Paris St. Germain und Karpati Lwiw aus der Ukraine auseinandersetzen. Die Stuttgarter bekommen es in Gruppe H mit dem spanischen Vertreter FC Getafe, Odense BK aus Dänemark und den Young Boys Bern zu tun. Leverkusen trifft in Gruppe B neben Madrid auch auf den norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim und den dreimaligen griechischen Titelträger Aris Saloniki. Das ergab die Auslosung am 27. August.

«Der Europapokal ist kein Wunschkonzert. Und Atletico Madrid ist eine sehr gute Angriffsmannschaft. Es ist eine starke Gruppe und eine tolle Herausforderung», sagte Bayer-Coach Jupp Heynckes. «Viel Feind, viel Ehr'. Atletico als Titelverteidiger ist natürlich sehr schwer. Aber warum sollen wir nicht Gruppenerster werden?», kommentierte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser die zugeteilten Gegner für die am 16. September beginnenden Gruppenspiele - und gab als Ziel aus: «Mindestens Platz zwei soll es sein.»

Auch Bayer-Sportchef Rudi Völler meinte: «Das ist höchst attraktiv, aber auch eine ganz große Herausforderung. Es war schon vorher klar, dass die Europa League mit sehr guten Mannschaften bestückt ist.» Tags zuvor hatte sich die Werkself ohne den geschonten Ballack mit einem 3:1 beim ukrainischen Pokalsieger Tawrija Simferopol locker und leicht für die Gruppenphase qualifiziert.

Die beiden Erstplatzierten der zwölf Vierer-Gruppen ziehen in die Runde der besten 32 Mannschaften ein. Komplettiert wird das Feld durch die acht Drittplatzierten der Champions-League-Gruppenphase. Ziel aller Teams ist das Finale am 18. Mai 2011 in Dublin.

«Attraktiv» war auch im Lager des BVB die Lieblings-Vokabel nach der Rückkehr von der strapaziösen Reise zu Qarabag Agdam in Aserbaidschan. «Das ist eine sehr attraktive Gruppe. Beim Duell mit Sevilla treffen wir auf ein Team, das den europäischen Fußball in den letzten Jahren entscheidend mitbestimmt hat. In Paris muss man einfach mal Fußball gespielt haben. Und Karpati Lwiw kommt aus einem Land, in dem immerhin die nächste EM stattfindet», sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sprach von «tollen und attraktiven» Gegnern für die Borussia.

Im Gegensatz zu Bayer und BVB hatten die Stuttgarter nur mit Ach und Krach nach einem 2:2 im Rückspiel gegen Slovan Bratislava den Zutritt zur nächsten Runde auf europäischer Bühne erhalten. Der Schweizer Trainer Christian Gross freut sich besonders auf das Treffen mit den Young Boys Bern. «Es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe. Gegen Bern werden es zwei sehr spezielle Spiele, unter anderem auch deshalb, weil die Gebrüder Degen aufeinandertreffen werden.» Sportdirektor Fredi Bobic meinte: «Die Gegner in unserer Gruppe sind natürlich eine Herausforderung. Es sind alles Teams mit internationalem Renommee, auf die wir treffen.» (dpa)

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