Bundesliga

Bayer-Kapitän Rolfes moniert mangelnde Einheit

Leverkusen. In einer persönlichen Analyse hat sich Fußballprofi Simon Rolfes kritisch zur Lage bei Bayer Leverkusen geäußert. "Es war nicht immer so, dass wir im Spielverlauf zu 100 Prozent als Einheit aufgetreten sind", sagte der Bayer-Kapitän dem "Express".
28.03.2012, 11:20
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Leverkusen. In einer persönlichen Analyse hat sich Fußballprofi Simon Rolfes kritisch zur Lage bei Bayer Leverkusen geäußert. "Es war nicht immer so, dass wir im Spielverlauf zu 100 Prozent als Einheit aufgetreten sind", sagte der Bayer-Kapitän dem "Express".

Chaos herrsche in Leverkusen nicht, sportlich "hängen wir aber unserem eigenen Anspruch hinterher". Rolfes räumte ein, dass in der aktuellen Spielzeit "sehr viel Unruhe" im Team von Trainer Robin Dutt herrsche.

Den Chefcoach machte Rolfes nicht verantwortlich für die missliche Situation mit zuletzt drei Niederlagen in der Bundesliga und dem peinlichen 1:7 in der Champions League beim FC Barcelona. "Der Trainer spricht immer alles an, wir analysieren alles, trainieren viel. Aber an der Umsetzung hapert es dann oft", ergänzte Rolfes. Für eine erfolgreiche Saison müsse ein Rädchen in das andere greifen. "Und das tut es bei uns nicht wie gewünscht."

Bayer ist zwar noch punktgleich mit Werder Bremen Tabellenfünfter (40 Punkte), muss sich aber der Angriffe des VfB Stuttgart (39), von Hannover 96 (38) und des VfL Wolfsburg (37) erwehren. Angesichts dieser Situation fand Rolfes deutliche Worte, falls sich die Bayer-Mannschaft als Meisterschaftszweiter des vergangenen Jahres diesmal nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert: "Ich habe keinen Bock, in der nächsten Saison Mittwochs- oder Donnerstagsabends auf der Couch zu sitzen und den anderen Clubs in Europa zuzusehen." (dpa)

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