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Der 13. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Der 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitagabend mit dem Spiel 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund eröffnet. Die weiteren Partien im Überblick:
18.12.2020, 15:17
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Der 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitagabend mit dem Spiel 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund eröffnet. Die weiteren Partien im Überblick:

Borussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Gladbach spielt zu oft Unentschieden und hinkt den eigenen Erwartungen daher etwas hinterher. Ziel ist wieder die Champions-League-Qualifikation und Platz vier - mindestens. Dafür benötigen die Gladbacher gegen Hoffenheim mal wieder einen Sieg.

STATISTIK: Gegen Hoffenheim ist die Borussia seit acht Heimspielen ungeschlagen - die vergangenen vier endeten allerdings unentschieden. Die Gäste kassierten bislang in jedem Saisonspiel ein Gegentor.

PERSONAL: Den Borussen fehlen Plea (Zerrung), Hofmann (Trainingsrückstand) und Bensebaini (Covid-19). Neuhaus kehrt nach Gelb-Sperre zurück. Bei den Gästen sind die zuletzt gesperrten Geiger, Grillitsch und Posch zurück. Weiterhin fehlen die Dauerverletzten Hübner und Bicakcic.

BESONDERES: Gladbachs Ginter verlor keines seiner bisher 13 Bundesligaspiele gegen die TSG. Gegen keinen anderen Verein schoss er so viele Tore wie gegen Hoffenheim (4).

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der FCA stoppte mit dem Sieg in Bielefeld den Negativtrend. Die Frankfurter sind seit neun Partien sieglos.

STATISTIK: Frankfurt gewann nur eins von acht Gastspielen in Augsburg, mit 3:1 im November 2018. Dazu gab's drei Remis und vier Niederlagen.

PERSONAL: Bei Augsburg stehen die Linksverteidiger Iago und Pedersen nach Verletzungen wieder zur Verfügung. Eintracht-Coach Hütter fehlt der gesperrte Abraham in der Abwehr. Dafür ist Ndicka wieder fit.

BESONDERES: Das späte Siegtor von Gouweleeuw in Bielefeld war Augsburgs achtes Saisontor in der Schlussviertelstunde. Nur Stuttgart hat in diesem Zeitraum noch einmal mehr getroffen.

FC Schalke 04 - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der Tabellenletzte FC Schalke ist gegen den Mitkonkurrenten Bielefeld zum Siegen verdammt. Die Arminia hat mit sieben Punkten nur drei Zähler mehr auf dem Konto als die Gelsenkirchener.

STATISTIK: Schalke wartet seit 28 Spielen auf einen Erfolg. Der bis dato letzte Sieg gelang am 17. Januar gegen Mönchengladbach. Die Gelsenkirchener sind aber seit zwölf Pflichtspielen gegen Arminia ungeschlagen. Zuletzt gab es für Bielefeld auswärts fünf Niederlagen nacheinander, der Aufsteiger holte erst einen Punkt in der Fremde.

PERSONAL: Bei Schalke fallen Uth, Rönnow und Paciência aus, Mascarell ist angeschlagen. Bei der Arminia sind Prietl, Pieper und Maier wieder eine Option.

BESONDERS: Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens kehrt nach der Trennung von Manuel Baum für zwei Spiele auf die Bank zurück. Es ist seine insgesamt vierte Mission auf Schalke.

FSV Mainz 05 - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mainz steht als Tabellenvorletzter fast schon unter Siegzwang. Allerdings benötigt auch Bremen nach zuletzt vier Niederlagen und insgesamt zehn sieglosen Spielen in Serie dringend Punkte im Abstiegskampf.

STATISTIK: Die Gesamtbilanz spricht für Werder: 13 Siegen stehen neun Niederlagen gegenüber. Die vergangenen beiden Gastspiele in Mainz gingen aber verloren.

PERSONAL: Mainz hat außer einem langzeitverletzten Trio alle Mann an Bord. Bremen muss auf die Offensivkräfte Füllkrug, Rashica und Selke verzichten.

BESONDERES: Die Mainzer holten im eigenen Stadion bisher nur magere zwei Punkte und sind damit das heimschwächste Team der Liga. Der vorerst letzte Heimsieg gelang vor sechs Monaten - gegen Werder Bremen.

RB Leipzig - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig kann bei einem Sieg mindestens auf Platz zwei springen. Köln steht nach der jüngsten Niederlage nur knapp vor den Abstiegsplätzen.

STATISTIK: Mit Nagelsmann als Trainer läuft es gegen Köln. In den beiden bisherigen Duellen schoss RB acht Tore. Etwas Hoffnung für die Kölner macht der Februar 2018, damals gewann man 2:1 in Leipzig.

PERSONAL: Leipzig muss auch im letzten Liga-Spiel des Jahres auf Nkunku verzichten. Außerdem fehlen Kluivert und Konaté. Kapitän Sabitzer und Upamecano sind angeschlagen.

BESONDERES: Holt Leipzig mindestens einen Punkt, hätte man im Kalenderjahr 2020 nur drei Spiele in der Bundesliga verloren. Es wäre ein neuer Bestwert für RB.

Bayer Leverkusen - FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Bayer ist top, Bayern der Verfolger. Beide Teams trennt ein Punkt. Bei einem Unentschieden oder einem Sieg geht Leverkusen ungeschlagen in die kurze Spielpause.

STATISTIK: Bayer verlor nur drei der letzten 11 Liga-Heimspiele gegen den Rekordmeister. Seit dem 1:4 bei der TSG Hoffenheim holten die Bayern in den folgenden fünf Auswärtsspielen 13 von 15 möglichen Punkten.

PERSONAL: Bayer-Coach Bosz muss neben den Langzeitverletzten auf die Bender-Zwillinge verzichten. Bayern-Coach Flick ließ offen, ob Goretzka und Kimmich dabei sein werden.

BESONDERES: Zweimal versuchten sich die Leverkusener in diesem von der Corona-Pandemie beeinflussten Jahr an den Bayern - zweimal unterlag der Werksclub mit 2:4. Der Niederlage im Liga-Heimspiel folgte die schmerzliche im DFB-Pokal-Finale Anfang Juli.

SC Freiburg - Hertha BSC (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: In Freiburg hat sich die Lage nach den 2:0-Siegen gegen die Abstiegskonkurrenten Bielefeld und Schalke entspannt. Die in der Tabelle mit dem zwölften Platz um einen Rang schlechtere Hertha hinkt nach dem zähen und ernüchternden 0:0 gegen den Vorletzten Mainz 05 deutlich hinter ihren Ansprüchen her.

STATISTIK: Freiburg blieb in den zurückliegenden sieben Bundesliga-Heimspielen gegen die Berliner ungeschlagen. Beide Mannschaften sind in dieser Saison auswärts stärker als im eigenen Stadion.

PERSONAL: Offensivspieler Jeong könnte trotz eines gebrochenen Fingers im SC-Kader stehen, bei den Gästen fehlen weiter die angeschlagenen Ascacibar, Löwen und Cordoba.

BESONDERES: Nach dem tschechischen Nationalspieler Darida, der 2015 von Freiburg nach Berlin wechselte, ging Torhüter Schwolow im Sommer den gleichen Weg und hat sich dort ebenso durchgesetzt.

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Beide Mannschaften gehören zu den positiven Erscheinungen dieser Saison. Wolfsburg hat nach dem 1:2 in München aber die erste Niederlage zu verdauen. Der VfB könnte am Sonntag vorbeiziehen.

PERSONAL: Beim VfL sind Steffen und wohl auch Brooks wieder dabei. Stuttgart muss eventuell auf den angeschlagenen Mangala verzichten.

STATISTIK: Der VfB gewann in der Bundesliga zuletzt vor 15 Jahren in Wolfsburg. Seitdem gab es dort zehn Niederlagen und zwei Remis.

BESONDERES: Stuttgart hätte vor der Saison gern den Ex-Dortmunder Philipp geholt. Er entschied sich aber für Wolfsburg.

© dpa-infocom, dpa:201218-99-745890/4 (dpa)

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