Bundesliga Der 20. Spieltag im Telegramm

Düsseldorf. Der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Nordderby Hamburger SV - VfL Wolfsburg. Der Meister reist mit seinem neuen Coach Lorenz-Günther Köstner nach Hamburg. Die übrigen Partien des Spieltags im Überblick:
29.01.2010, 16:46
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Düsseldorf. Der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Nordderby Hamburger SV - VfL Wolfsburg. Der Meister reist mit seinem neuen Coach Lorenz-Günther Köstner nach Hamburg. Die übrigen Partien des Spieltags im Überblick:

Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach der Serie von vier Niederlagen steht Werder unter Druck. Doch auch die Gastgeber haben dreimal nacheinander nicht gewonnen. Frontzeck will «alles» für einen Sieg tun. Angreifer Friend gehört erstmals in der Rückrunde wieder zum Kader, Schaaf kann auf Pizarro (Grippe) und Hunt (Magen-Darm-Virus) zurückgreifen. Gegen keinen anderen Bundesligisten gelangen den Rheinländern mehr Heimsiege (23). (Heimbilanz: 23-7-10, 82:52 Tore)

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

Beide Trainer müssen Ausfälle kompensieren. Skibbe mehr als Soldo, der erneut ohne Podolski (Bandscheibe) und auch ohne Ehret (Knieproblem) antritt. FC-Neuzugang Tosic ist dabei, wird aber kaum in der Startelf stehen. Novakovic kehrt nach seiner Grippe zumindest in den Kader zurück. Die zurückliegenden vier Partien zwischen den Vereinen endeten unentschieden. Letztmals siegte die Eintracht gegen den angriffsschwachen FC am 22. Oktober 2005 (6:3). (Heimbilanz: 17-10-10, 70:53 Tore)

Hertha BSC - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Beim Tabellenletzten, der wieder mit Kringe und Gekas planen kann, steht erst ein Heimsieg zu Buche. Bochum (4 Auswärtssiege) ist für Gastgeber undankbar, muss aber Klimowicz (Infekt) und Yahia (Afrika- Cup) ersetzen. Nach drei Spielen ohne Niederlage und sieben Auswärts- Zählern aus den vergangenen drei Partien ist das Selbstbewusstsein der Gäste groß. Doch der letzte Erfolg in Berlin liegt lang zurück: Am 2. April 1991 gab es ein 4:2. (Heimbilanz: 12-6-2, 47:25 Tore)

Bayern München - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

Ribéry ist kein Startelf-Kandidat, für ihn kommt bei den sechsmal in Serie siegreichen Bayern allenfalls eine Einwechslung infrage. Mainz gewann auswärts letztmals am 19. September (3:2 in Bochum) und blieb in München bei allen drei bisherigen Auftritten ohne Punkt. Zudem ist der FSV ersatzgeschwächt. Trainer Tuchel nimmt's mit Humor und plant «ein Führungstor in der sechsten Minute und den Abpfiff in der zwölften». Das wäre für ihn «optimal». (Heimbilanz: 3-0-0, 11:5 Tore)

Hannover 96 - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor der Hecking-Rückkehr nach Hannover ist im Duell 16. gegen 17. Not am Mann: Die Slomka-Elf ist seit acht Spielen ohne Sieg, der «Club» seit sechs. Hanke soll bei 96 von Beginn an stürmen, in der Abwehr muss Slomka wegen der Gelb-Sperre Cherundolos umplanen. Balitsch und Schlaudraff sind fraglich. Bei den Franken fallen Frantz (Muskelfaserriss) und Wolf (5. Gelbe Karte) aus. Hecking will nach dem verlorenen Spiel in Schalke und dem Remis gegen Frankfurt «mit einem Dreier in die Spur kommen». (Heimbilanz: 4-6-3, 20:20)

FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr)

Rangnick kehrt trotz langer Ausfall-Liste optimistisch nach Gelsenkirchen zurück und rechnet selbst ohne fünf Stammspieler mit einem Punkt. Auch Abwehrchef Simunic (5. Gelbe Karte) fehlt. Hoffenheim ist seit sechs Partien sieglos, das ersatzgeschwächte Magath-Team hat fünfmal nacheinander nicht verloren. Den bislang einzigen Erstliga-Auftritt «auf Schalke» (23. Mai 2009) entschieden die Kraichgauer mit 3:2 für sich. (Heimbilanz: 0-0-1, 2:3 Tore)

VfB Stuttgart - Borussia Dortmund (Sonntag, 15.30 Uhr)

Mit Gross ist der VfB (3 Siege, 1 Remis) viermal ungeschlagen, die BVB-Bilanz ist bei zwölf Spielen ohne Niederlage und sechs Siegen nacheinander allerdings ungleich besser. Ein weiterer Dreier bedeutet die Einstellung des Vereinsrekords der Vorsaison. Bender (Knie) fehlt. Beim VfB kehrt Lehmann gegen seinen Ex-Club nach Sperre ins Tor zurück. Hitzlsperger erhielt von den Schwaben die Wechsel- Freigabe, sitzt aber gegen den BVB wohl noch einmal auf der Bank. (Heimbilanz: 25-8-8, 84:47 Tore)

Bayer Leverkusen - SC Freiburg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Die Konkurrenz wartet auf die erste Pleite des Tabellenführers, doch Freiburg stellt keine große Gefahr für das Heynckes-Team dar: Der Aufsteiger ist seit fünf Partien sieglos. Doch gab es für die Breisgauer in der BayArena schon drei Erfolge, den letzten allerdings vor fast neun Jahren (3:1 am 14. April 2001). Auch ohne Kapitän Rolfes (erneute Knie-Operation) ist Heynckes überaus selbstbewusst: So leicht sei sein Team «da oben nicht wegzuholen». (Heimbilanz: 5-2-3, 24:17 Tore) (dpa)

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