Bundesliga Der 21. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf . Der 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit der Freitags-Partie von Werder Bremen gegen Hertha BSC. Alle weiteren Spiele im Telegramm:
05.02.2010, 15:41
Lesedauer: 4 Min
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Düsseldorf . Der 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga beginnt mit der Freitags-Partie von Werder Bremen gegen Hertha BSC. Alle weiteren Spiele im Telegramm:

VfL Wolfsburg - Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor dem Spiel des Meisters gegen den Rekordmeister sind die Rollen klar verteilt. Nach zuletzt sieben Siegen gelten die Gäste als Favorit. Zudem wollen die Bayern noch eine alte Rechnung begleichen: Beim 1:5 in der Vorsaison gab es die höchste Pleite seit sieben Jahren und das demütigende Gegentor von Grafite, bei dem der Angreifer die Münchner Abwehr düpierte. Die «Wölfe» warten seit acht Spielen auf einen Sieg und hoffen auf einen Schub durch Interimscoach Köstner. Bayern-Star Ribéry droht erneut die Bank. (Heimbilanz: 3-3-6, 13:17 Tore)

1. FC Köln - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Das Warten auf den Superstar ist vorbei. Neuzugang van Nistelrooy rückt doch in den 19-Mann-Kader. Denn Abwehrspieler Jerome Boateng hat sich beim Abschlusstraining verletzt, und wird fehlen. Ebenfalls unsicher ist der Einsatz der Stürmer Mladen Petric und Tunay Torun (beide Knieprobleme) leiden.

Nach nur einem Punkt aus zwei Partien hat der HSV den Kontakt zum Spitzentrio verloren, hofft aber auf seine Auswärtsstärke. Dagegen geht es mit dem FC aufwärts, der aber erneut ohne Podolski antritt. Eine Prellung auf dem Spann zwingt den Nationalstürmer zur Verlängerung seiner Zwangspause. «Wenn Poldi zurückkommt, werden wir noch stärker», sagte der Coach Soldo. Zwei Auswärtssiege sorgen beim FC für Rückenwind. Zudem schoss Köln in den vorigen vier Partien 10 Tore und damit mehr als in den 16 Spielen (7) zuvor. (Heimbilanz: 19-11-10, 78:48 Tore)

SC Freiburg - Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage kaum sein: Freiburg ist seit sechs Spielen sieglos, der FC Schalke seit sechs Partien ohne Niederlage. Gleichwohl ist für die Gäste Vorsicht geboten. Gegen kein anderes Team verbuchte Freiburg in seiner Erstliga-Geschichte mehr Punkte als gegen den Revierclub, bei dem Kluge ausfällt. Auch die Neuen Hao Junmin und Gavranovic stehen noch nicht im Kader. Angreifer Farfan gab nach überstandener Erkältung Entwarnung. Auch Rafina war im Training wieder dabei. Die Personalprobleme beim Gastgeber sind größer: Krmas, Caligiuri und Namouchi fallen aus. (Heimbilanz: 5-0-5, 19:16 Tore)

VfL Bochum - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Der Glaube an die Meisterschaft wächst: Nur noch drei Spiele ist Tabellenführer Leverkusen vom Bundesliga-Startrekord der Bayern mit 23 ungeschlagenen Spielen in der Saison 1988/89 entfernt. Damals führte Heynckes die Münchner zum Titel, diesmal soll er die Schale nach Leverkusen holen. Mit dem fünften Sieg in Serie könnte der Verfolger aus München im Fernduell erneut auf Distanz gehalten werden. Castro meldete sich fit zurück, steht aber wohl nicht in der Startformation. Die Bochumer sind daheim seit sieben Spielen sieglos. (Heimbilanz: 11-7-7, 43:42 Tore)

1899 Hoffenheim - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Duell der Krisenclubs und brisantes Treffen der früheren Freunde Rangnick und Slomka: 96-Coach Slomka hofft nach neun Spielen ohne Sieg auf das Ende der Talfahrt und die Neuzugänge Koné und Elson. Allerdings fällt Abräumer Balitsch (Knie-Operation) aus. Nach vier Niederlagen in Serie und sieben Spielen ohne «Dreier» sollen die Afrika-Rückkehrer Obasi und Vorsah die lange 1899-Torflaute beenden. Maicosuel ist wieder fit, Abwehrchef Simunic rückt nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder in die Startelf. (Heimbilanz: 0-1-0, 2:2 Tore)

1. FC Nürnberg - VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr)

Mit dem 3:1 in Hannover hat der «Club» ein Lebenszeichen im Abstiegskampf von sich gegeben. Trainer Hecking hat wieder alle Mann an Bord und hofft auf einen weiteren Befreiungsschlag. Allerdings strotzt der seit sechs Spielen ungeschlagene VfB unter Trainer Gross vor Selbstbewusstsein. Die Rückkehr von Kapitän Delpierre ist fraglich, auch für Cacau (Adduktorenprobleme) kommt die Partie wohl zu früh. Die Franken sind gegen Stuttgart seit drei Spielen sieg- und torlos. (Heimbilanz: 8-9-10, 34:42 Tore)

FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr)

Bei Mainz können die Wintereinkäufe Fathi und Zabavnik im Heimspiel gegen Mönchengladbach auf ihr Debüt hoffen. Beide sollen laut Trainer Tuchel im Kader stehen. Abwehrspieler Löw fällt nach seiner Sprunggelenks-Operation aus. Die Borussia ist nach dem 4:3 gegen Bremen im Aufwind, verlor die letzten beiden Partien am Bruchweg allerdings mit 0:3. Matmour ist verletzungsfrei vom Afrika-Cup zurück, steht aber noch nicht im Kader. «Er wirkt ein bisschen ausgelaugt und hat Substanz verloren», befand Coach Frontzeck. Friend sitzt zunächst wieder auf der Bank. (Heimbilanz: 2-1-0, 7:1 Tore)

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr)

Gegen keinen Club gelangen Dortmund so viele Heimsiege wie gegen Frankfurt. Nach dem Ende der Erfolgsserie in Stuttgart muss der BVB gegen die Hessen wieder punkten, um den Anschluss an das Spitzentrio zu halten. Trainer Klopp bangt um die angeschlagenen Santana, Bender, Blaszczykowski und Barrios. So könnte Afrika-Cup-Sieger Zidan nach seiner Rückkehr direkt in die Startelf rücken. Die Eintracht feierte ihren letzten Sieg in Dortmund im April 1991 und muss weiter zahlreiche Verletzte ersetzen. Chris und Selim Teber können aber wieder antreten. Eintracht-Trainer Skibbe gab für das Duo Entwarnung: «Chris und Teber sind fit. Sie werden beide spielen können.» Gegen die heimstarken Borussen hofft der 44-Jährige zumindest auf einen Teilerfolg. «Wir wollen unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen und einen Punkt mitnehmen», erklärte Skibbe. (Heimbilanz: 25-6-6, 83:32 Tore) (dpa)

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