Bundesliga Der 24. Spieltag im Telegramm

Düsseldorf. Der 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit dem 135. Revier-Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Die weiteren Partien, darunter das Rhein-Derby Bayer Leverkusen - 1. FC Köln und der Nord-Süd-Schlager Bayern München - Hamburger SV, im Überblick.
26.02.2010, 17:20
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste

Düsseldorf. Der 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit dem 135. Revier-Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Die weiteren Partien, darunter das Rhein-Derby Bayer Leverkusen - 1. FC Köln und der Nord-Süd-Schlager Bayern München - Hamburger SV, im Überblick.

Hertha BSC - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

Nächstes «Endspiel» für Hertha BSC. Mit einem Sieg über Hoffenheim könnte das Funkel-Team nach 18 Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz die «Rote Laterne» weiterreichen. Der schwache Auftritt beim 0:4 in Lissabon und die Heimschwäche sprechen jedoch dagegen: Nur am 1. Spieltag gab es einen Sieg vor heimischer Kulisse. Doch auch die Gäste, bei denen Mittelfeldspieler Weis sein Comeback feiert, schwächeln. Die vorigen vier Gastspiele gingen verloren. (Heimbilanz: 1-0-0, 1:0)

FSV Mainz 05 - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Werder reist nach dem 4:1 über Enschede mit breiter Brust an. Vor allem der dreimalige Torschütze Pizarro strotzt vor Selbstvertrauen: In den vergangenen vier Liga-Spielen traf er jeweils ein Mal. Viel wird für die Bremer davon abhängen, ob die nur rund 40-stündige Pause zur Regeneration ausreicht und ob das Fehlen von Frings (gesperrt), Wiese und Fritz (beide verletzt) kompensiert werden kann. Mainz ist neben Leverkusen und München das daheim einzige noch ungeschlagene Team. (Heimbilanz: 1-0-2, 3:9)

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15. 30 Uhr)

Das 5:1 in Köln und das 1:1 gegen Barcelona sorgen beim VfB für zusätzlichen Rückenwind. Mit einem Sieg über die Hessen könnte er an der Eintracht vorbeiziehen und wieder Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen aufnehmen. Einfach wird das nicht: Schließlich steht die Eintracht punktemäßig nach 23 Spieltagen so gut da wie seit 16 Jahren nicht mehr und blieb zuletzt in fünf Auswärtsspielen unbesiegt. Den Gästen fehlt der gesperrte Teber. (Heimbilanz: 24-9-6, 91:47 Tore)

Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Nach neun Spielen ohne Sieg ist der Aufsteiger aus Freiburg den Abstiegsrängen bedrohlich nahe gekommen. Selbst die Auswärtsstärke - immerhin verbuchte das Dutt-Team 13 der 19 Zähler fernab der Heimat - ist dem Aufsteiger mittlerweile verloren gegangen. Zuletzt gab es vier Auswärtsschlappen in Serie. Abwehrspieler Krmas steht vor einem Comeback. Gegen seinen ehemaligen Club muss Gladbach-Coach Frontzeck weiterhin auf Marx verzichten. (Heimbilanz: 4-3-1, 17:13 Tore)

VfL Bochum - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

In Bochum herrschen herrliche Zeiten. Unter der Regie von Trainer Herrlich verbuchte das Team zehn Punkte in sechs Spielen und blieb als eines von insgesamt drei Teams ohne Rückrunden-Niederlage. Bei einem Sieg wäre der Coach mit einem Schnitt von 1,5 Punkten pro Spiel der beste VfL-Trainer. Maric kehrt beim Gastgeber in die Startelf zurück. Der in Bestbesetzung anreisende Gast leidet vor allem in der Fremde unter Ladehemmung: Kein Team schoss auswärts weniger Tore. (Heimbilanz: 11-3-4, 37:19 Tore)

Bayer Leverkusen - 1. FC Köln (Samstag, 18.30 Uhr)

Dem Tabellenführer winkt ein Rekord: Ein Start mit 24 Spiele ohne Niederlage wären ein Novum in der Liga-Historie. Die Aussicht auf diese Bestmarke erhöht den Reiz des 50. Derbys gegen Köln. Anders als beim 2:2 am vorigen Spieltag in Bremen kann Bayer wieder auf Manndecker Hyypiä zurückgreifen, Reinartz rückt dafür zurück ins Mittelfeld. Den letzten Sieg in Leverkusen für die Kölner, die ohne Pezzoni, Chihi und Maniche antreten, gab es im April 1996. (Heimbilanz: 12-9-3, 43:22 Tore)

Hannover 96 - VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr)

Keine Rettung in Sicht: Nach acht Niederlagen in Serie wird der Kampf um den Klassenverbleib fü+r die Hannoveraner immer schwieriger. Angesichts von neun Gegentoren in den vergangenen beiden Spielen ist vor allem mehr Deckungsstabilität nötig. Viel wird davon abhängen, ob es dem bisher punktlosen Trainer Slomka und dem Psychologen Marlovits gelingt, das Selbstvertrauen der Profis wiederherzustellen. Die Wolfsburger, die auf die verletzten Jan Simunek und Obafemi Martins verzichten müssen, gewannen die vorigen vier Duelle mit Hannover allesamt. (Heimbilanz: 2-3-2, 12:14 Tore)

Bayern München - Hamburger SV (Sonntag, 17.30 Uhr)

Der FC Bayern ist seit 16 Spielen ungeschlagen, war aber seit nunmehr 57 Spieltagen nicht mehr Tabellenführer. An seinem 110. Geburtstag will er sich mit einem Sieg gegen Hamburg selbst das größte Geschenk bereiten. Aber Vorsicht ist geboten: Schließlich gab es beim 0:1 in Hamburg die bisher letzte Niederlage. Zudem ist der HSV in der Allianz-Arena noch unbesiegt. München bangt um Abwehrchef van Buyten, Hamburg um Jansen, Petric. Van Nistelrooy fehlt. (Heimbilanz: 31-8-5, 111:42 Tore) (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+