Bundesliga Der 32. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf. Der 32. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga beginnt mit der Partie des vom Abstieg bedrohten VfL Bochum gegen den VfB Stuttgart, der sich noch Chancen auf einen Champions-League-Platz ausrechnet.
23.04.2010, 15:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste

Düsseldorf. Der 32. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga beginnt mit der Partie des vom Abstieg bedrohten VfL Bochum gegen den VfB Stuttgart, der sich noch Chancen auf einen Champions-League-Platz ausrechnet.

Borussia Mönchengladbach - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Der Klassiker geht in die 84. Runde, das letzte Erfolgserlebnis für Gladbach liegt fast sechs Jahre zurück. Seitdem konnten die Borussen in acht Spielen gegen den Titelfavoriten nicht gewinnen. Bei den Gastgebern fehlt Matmour gesperrt, Mittelstürmer Friend kehrt zurück. Die Bayern müssen auf van Bommel verzichten, haben aber Ribéry an Bord. (Heimbilanz: 17-15-9, 66:52 Tore)

Hertha BSC - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

Für die seit acht Monaten zu Hause sieglosen Berliner geht es um die allerletzte Chance im Abstiegskampf, die Schalker können mit einem Erfolg das Titelrennen offenhalten. Trainer Magath kann dabei wieder mit Westermann und Farfan rechen. Hertha muss auf die verletzten Kringe und Hubnik verzichten und ist seit sechs Spielen ohne Sieg sowie seit 293 Minuten ohne Tor gegen die Revier-Elf. (Heimbilanz: 18-2-7, 46:30 Tore)

1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Existenzkampf gegen internationale Ambitionen: Die Gastgeber benötigen jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib, Dortmund darf sich für die Europapokal-Qualifikation keinen Patzer mehr erlauben. BVB-Profi Sahin (Nasenbeinbruch) spielt mit Gesichtsmaske, Kehl und Zidan fehlen. Der «Club», der zuletzt am 26. November 2005 ein Heimspiel gegen die Westfalen verlor, muss vier Spieler ersetzen. (Heimbilanz: 9-12-6, Tore: 37:28)

Bayer Leverkusen - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

Adler, Schwaab, Barnetta, Castro und Rolfes - die Liste der Ausfälle bei den Gastgebern ist lang. Im Tor erhält Nachwuchskeeper Giefer eine Chance. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten kann die Bayer-Elf, die in den letzten neun Spielen nur einen Sieg holte, einen großen Schritt Richtung Europapokal machen. Bei Hannover, Tabellenletzter der Rückrunde, fehlen elf Profis. (Heimbilanz: 7-1-2, 22:7 Tore)

FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Das 6. Rhein-Main-Derby der Fußball-Bundesliga ist auch ein Duell der Tabellennachbarn. Allerdings konnten die Mainzer (10.) gegen die Frankfurter (9.) noch kein Bundesliga-Spiel gewinnen. Neben den Langzeitverletzten fehlen den Frankfurtern auch die beiden Brasilianer Chris und Caio. Mainz kann wieder mit Ivanschitz planen, bangt aber um den Einsatz von Soto und Schürrle. (Heimbilanz: 0-2-0, 3:3 Tore)

Werder Bremen - 1. FC Köln (Samstag, 18.30 Uhr)

Im 80. Duell der Bundesliga-Gründungsmitglieder wollen die Bremer ihren Champions-League-Qualifikationsplatz verteidigen, müssen dabei aber auf den gesperrten Borowski verzichten. Die Partie gegen Köln ist für Werder das 49. Pflichtspiel der Saison. Die Rheinländer feierten zuletzt am 1. Dezember 1995 einen Sieg an der Weser. Chihi (Achillessehnenriss) und Ishiaku (Baumuskelfaserriss) fehlen. (Heimbilanz: 24-9-6, 82:49 Tore)

1899 Hoffenheim - Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr)

Die Krisenclubs der Liga im direkten Duell: Die seit sieben Spielen sieglosen Hoffenheimer können mit einem Erfolg noch ein versöhnliches Saisonende herbeiführen. Der HSV benötigt nach dem torlosen Remis im Europa-League-Halbfinale gegen Fulham dringend einen Sieg, um noch einen internationalen Startplatz zu ergattern. Von den letzten sechs Partien gewannen die Hamburger nur eine. (Heimbilanz: 1-0-0, 3:0 Tore)

SC Freiburg - VfL Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Der Aufsteiger fordert den Meister: Freiburg muss im Abstiegskampf punkten, Wolfsburg peilt noch den sechsten Platz an. Die letzten drei Heimspiele blieben die Breisgauer ohne Niederlage, gegen Wolfsburg hat Freiburg zu Hause noch nie verloren. Allerdings haben die Niedersachsen einen fulminanten Endspurt mit sieben Siegen aus neun Spielen hingelegt und die letzten vier Auswärtsspiele gewonnen. (Heimbilanz: 3-3-0, 9:4 Tore) (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+