Vorschau Die Fußball-Woche: Zwischen Endspielen und Relegation

Eintracht Frankfurt will sich mit dem Titel in der Europa League belohnen. Für Hertha BSC geht es in der Relegation gegen den HSV um den Verbleib in der Bundesliga. Auch das DFB-Pokalfinale steht an.
16.05.2022, 07:31
Lesedauer: 2 Min
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Von dpa

Es ist eine Woche der Entscheidungen. Kann sich Eintracht Frankfurt in der Europa League mit dem Titel belohnen?

Steigt Hertha BSC wieder ab oder kehrt der Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga zurück? In Berlin steht an diesem Samstag außerdem das recht unerwartete DFB-Pokalfinale zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig auf dem Programm.

Europa-League-Finale:

Bis zu 50.000 Frankfurter, über 70.000 Schotten: Auf Sevilla wartet vor dem Europa-League-Endspiel zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers ein Ansturm, „wie ihn die Stadt noch nie gesehen hat“ (Axel Hellmann). Die Hessen wollen nach Siegen über West Ham United und den FC Barcelona ihren ersten internationalen Titel seit 1980 gewinnen und sind gegen die Schotten leicht favorisiert. Seit der Umbenennung des früheren UEFA-Pokals im Jahr 2009 ist Frankfurt am Mittwochabend (21.00 Uhr/RTL) der erste Finalist aus der Bundesliga. Wer das Finale gewinnt, zieht direkt in die Champions League ein.

Bundesliga-Relegation:

Hertha BSC geht mit einem miserablen Gefühl in die erste Relegation seit zehn Jahren. Drei dicke Chancen auf den Klassenverbleib wurden verspielt. Trainer Felix Magath bittet von Dienstag an in ein Trainingslager ins Olympia-Trainingszentrum nach Kienbaum. Fraglich ist, ob Torwart Marcel Lotka nach seinem Nasenbeinbruch aus dem Dortmund-Spiel rechtzeitig fit wird. Dagegen herrscht beim HSV nach fünf Siegen im Saisonendspurt in Serie Zuversicht, dass nach dem Abstieg im Jahr 2018 im vierten Anlauf endlich die Rückkehr ins Oberhaus gelingt. Trainer Tim Walter hat dem Team um Torjäger Robert Glatzel (22 Treffer) neues Leben eingehaucht.

Zweitliga-Relegation:

Im ersten Spiel empfängt der 1. FC Kaiserslautern als Drittliga-Dritter am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) den Zweitliga-Drittletzten Dynamo Dresden. Die Partie im Fritz-Walter-Stadion ist mit fast 50.000 Zuschauern längst ausverkauft. Die Pfälzer hatten sich vergangene Woche nach dem verpassten direkten Aufstieg von Trainer Marco Antwerpen getrennt und Dirk Schuster als Nachfolger verpflichtet. Dresden kommt mit Chefcoach Guerino Capretti, der seit seinem Amtsantritt im März noch keines seiner zehn Spiele gewonnen hat. Dynamo ist sogar schon seit 17 Partien sieglos. Das Rückspiel gegen den FCK ist am 24. Mai.

Pokalfinale:

Der SC Freiburg steht zum ersten Mal überhaupt im Finale des DFB-Pokals. Mit einem Sieg könnte der Sport-Club die Enttäuschung über das knappe Verpassen der Champions League wettmachen. Allerdings zeigte die Defensive zuletzt einige Schwächen. Beim unglücklichen 1:2 in Leverkusen präsentierte sich Freiburg, das in die Europa League einzog, aber wieder in guter Form. Leipzig will am Samstag (20.00 Uhr) im dritten Final-Anlauf binnen vier Jahren endlich den ersten großen Titel der Clubgeschichte holen. Dafür bedarf es allerdings einer klaren Leistungssteigerung. In den vergangenen Spielen überzeugte die Mannschaft nicht und zeigte Ermüdungserscheinungen.

Champions League, Frauen:

Der FC Barcelona und Olympique Lyon bestreiten am Samstag (19.00 Uhr/DAZN) in Turin das Finale in der Königsklasse. Favorit ist der Titelverteidiger aus Spanien, der im Halbfinale den VfL Wolfsburg ausgeschaltet hatte. Rekordsieger Lyon (sieben Titel) muss ohne Dzsenifer Marozsan auflaufen. Die deutsche Nationalspielerin hat einen Kreuzbandriss erlitten und fällt auch für die EM im Juli in England aus.

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