Nationalmannschaft Die Hoffnungsträger heißen Müller und Kroos

München. In Thomas Müller und Toni Kroos haben erneut zwei junge Hoffnungsträger im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft debütiert. Während Müller bei Bayern München noch einen Vertrag bis 2013 besitzt, streitet der Rekordmeister mit Bayer Leverkusen um Kroos.
04.03.2010, 13:05
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Die Hoffnungsträger heißen Müller und Kroos
Von Daniel Stöckel

München. In Thomas Müller von Bayern München und Toni Kroos (Bayer Leverkusen) feierten beim Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Argentinien am Mittwochabend (0:1) zwei hoffnungsvolle Talente ihr Debüt im Trikot der DFB-Auswahl.

Da Bundestrainer Joachim Löw den Münchner Bastian Schweinsteiger neben Michael Ballack in die Mittelfeld-Zentrale beorderte, musste das rechte Mittelfeld neu besetzt werden. „Thomas Müller und Toni Kroos sind Spieler, die diese Position besetzen können“, hatte Löw im Vorfeld der Begegnung angekündigt.

Und genau so kam es: Vor der Doppelsechs um Kapitän Ballack und Schweinsteiger spielte Debütant Müller zusammen mit Özil und Podolski gegen die „Gauchos“ von Beginn an. Er war der insgesamt 16. Müller in der Geschichte der deutschen Nationalelf (inklusive DDR). In der 67. Minute holte der Bundestrainer den 20 Jahre alten Müller dann vom Feld und ersetzte ihn durch Kroos, ebenfalls 20.

Gezerre zwischen Bayer und Bayern

Um jenen Kroos gibt es schon seit längerer Zeit ein Gezerre zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München. 2006 war Kroos von Hansa Rostock (wo sein Bruder Felix immer noch spielt) zum deutschen Rekordmeister gewechselt, saß dort aber meistens auf der Ersatzbank. Dennoch gab er im September 2007 sein Bundesliga-Debüt und war mit 17 Jahren und 265 Tagen der jüngste Spieler der bislang für den FC Bayern in der Bundesliga auflief.

Seit 2009 trägt Kroos auf Leihbasis das Trikot von Bayer Leverkusen und reifte dort vom Talent zum Bundesliga-Star. Allein in der Saison 2009/2010 erzielte er bis Anfang März in 24 Partien neun Tore. Klar, dass die Bayern ihn im Sommer 2010 zurück an die Isar holen wollen. Um ihn in Leverkusen zu halten, sind die Rheinländer bereit, acht Millionen Euro Ablöse auf den Tisch zu legen.

Müller besitzt einen Vertrag bis 2013

Auch Thomas Müller lieferte in der laufenden Bundesliga-Spielzeit schon den Beweis ab, warum er zu den hoffnungsvollsten deutschen Fußball-Talenten gehört. In bisher 24 Liga-Spielen gelangen dem ehemaligen U-19-Nationalspieler bereits sieben Treffer. Beim deutschen Rekordmeister besitzt Müller noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013.

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