Volunteers EM: Fast 6000 Bewerbungen für Volunteer-Jobs

Warschau. Der Job als EM-Volunteer ist in Polen heiß begehrt. Seit Mitte Oktober sind fast 6000 Bewerbungen für die Aufgabe als freiwilliger Helfer bei der Fußball-Europameisterschaft eingegangen, sagte Maciej Topolski vom Organisationskomittee in Warschau.
17.01.2012, 15:41
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Warschau. Der Job als EM-Volunteer ist in Polen heiß begehrt. Seit Mitte Oktober sind fast 6000 Bewerbungen für die Aufgabe als freiwilliger Helfer bei der Fußball-Europameisterschaft eingegangen, sagte Maciej Topolski vom Organisationskomittee in Warschau.

Die meisten Kandidaten sind Polen, doch es fehlt nicht an Exoten, verriet er: "Es gibt auch Bewerbungen von Leuten aus Nepal, Uganda, Costa Rica und Ghana." Rund 3000 Freiwillige werden bei dem Turnier im Sommer (8. Juni - 1. Juli) in den vier polnischen Spielorten Warschau, Danzig, Breslau und Posen im Einsatz sein. Die gleiche Anzahl wird in den ukrainischen Städten Kiew, Charkow, Lwiw und Donezk benötigt. Bewerberzahlen lagen hier noch nicht vor. Die Europäische Fußball-Union UEFA engagiert zusätzlich 5500 freiwillige Helfer. Beim Kontinentalverband hatten sich dafür 23 965 Fußballfans beworben.

Englischkenntnisse sind angesichts der mehr als einer Million erwarteten europäischen EM-Touristen Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Doch mehr als tausend der Kandidaten trumpfen auch mit Deutschkenntnissen auf; fast 600 sprechen Russisch. Allein aus Russland haben sich 90 Freiwillige beworben, außerdem 60 Spanier, 20 Tschechen und fünf Griechen. Wer jetzt noch Interesse an einem EM-Einsatz hat, muss sich allerdings beeilen. Die Bewerbungsfrist endet am 22. Januar.

"Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass die EM eine Veranstaltung aller Polen ist, unabhängig von Alter und Herkunft" freute sich Pawel Aleksandrowicz, der den Freiwilligeneinsatz koordiniert. Immerhin hätten sich Kandidaten aus rund 1600 polnischen Orten und insgesamt 130 Ländern beworben. Zumindest für die Freiwilligen ist die EM alles andere als eine Männerangelegenheit. Rund 60 Prozent der Bewerber sind Frauen. (dpa)

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