Internationaler Fußball Die Uefa leidet an Realitätsverweigerung

Seit Jahren gibt der Fußballverband Uefa vor, den Transfer-Wahnsinn mit dem „Financial Fairplay“ ausbremsen zu wollen. Doch die Sanktionen bei Verstößen sind lächerlich, meint Bastian Angenendt.
18.08.2021, 21:31
Lesedauer: 4 Min
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Die Uefa leidet an Realitätsverweigerung
Von Bastian Angenendt-Eiserbeck

Als sich Lionel Messi von seinem FC Barcelona offiziell verabschieden sollte, versagte ihm die Stimme. Minutenlang brachte der Argentinier auf der extra für ihn anberaumten Pressekonferenz kein Wort heraus. Er schluchzte, weinte, bevor er dann doch in ein paar Worten erklären konnte, wie schmerzhaft dieser Vereinswechsel für ihn sei. Messi, schwerreicher Weltstar, schien aufrichtig erschüttert zu sein, weil er diesen einen Klub verlassen musste. Das mochte auf den ersten Blick aussehen wie ein Liebhaberstück für Fußballromantiker. Dabei zeigt es eigentlich nur, wie widerwärtig das Geschäft Profifußball geworden ist.

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