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Fandel kann sich Roth-Nachfolge vorstellen

Frankfurt/Main. Der ehemalige FIFA-Referee Herbert Fandel kann sich vorstellen, im Falle eines Rückzuges von Volker Roth den Vorsitz des Schiedsrichter-Ausschusses beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu übernehmen.
07.01.2010, 14:55
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Fandel kann sich Roth-Nachfolge vorstellen

Schiedsrichterfragen

dpa

Frankfurt/Main. Der ehemalige FIFA-Referee Herbert Fandel kann sich vorstellen, im Falle eines Rückzuges von Volker Roth den Vorsitz des Schiedsrichter-Ausschusses beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu übernehmen.

«Für den Fall, dass es so kommt, stünde ich zur Verfügung», sagte Fandel der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Ich habe immer gesagt, dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen. Das ist also kein Geheimnis», betonte Fandel, der seine Karriere als Unparteiischer im Juni 2009 beendet hatte.

Das Fachmagazin «kicker» hatte berichtet, dass es als sicher gelte, dass Roth beim DFB-Bundestag im Herbst den Vorsitz des Schiedsrichter-Ausschusses nach 15 Jahren Amtszeit abgeben werde. Fandel gelte als designierter Nachfolger. «Das werden wir in den kommenden Monaten in Ruhe entscheiden. Sollte Volker Roth nicht mehr kandidieren, wäre ich bereit», sagte Fandel, der zur Zeit als kooptiertes Mitglied dem Ausschuss angehört.

In seine letzte Rückrunde als Unparteiischer startet Lutz Wagner. Der 46-Jährige muss am Ende der Saison aus Altersgründen seine Laufbahn beenden, soll aber weiter im Schiedsrichterwesen tätig sein. Die Referees treffen sich am Wochenende in Mainz, um sich auf die zweite Saisonhälfte in der 1. und 2. Liga vorzubereiten. (dpa)

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