München

FC Bayern siegt weiter: 3:0 gegen FSV Mainz

München. 13 Liga-Spiele nicht verloren, 7 Siege nacheinander - der FC Bayern München ist in der Fußball-Bundesliga zur Zeit nicht aufzuhalten. «Wir haben heute unser bestes Heimspiel gezeigt», sagte Trainer Louis van Gaal nach dem hochverdienten 3:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.
30.01.2010, 19:20
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München. 13 Liga-Spiele nicht verloren, 7 Siege nacheinander - der FC Bayern München ist in der Fußball-Bundesliga zur Zeit nicht aufzuhalten. «Wir haben heute unser bestes Heimspiel gezeigt», sagte Trainer Louis van Gaal nach dem hochverdienten 3:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.

Wieder einmal hatte sein Team im Kampf um die Tabellenspitze mit Bayer Leverkusen vorgelegt. «Wir haben einen Lauf und gewinnen unsere Spiele auch souverän, was auch wichtig ist. So kann es weiter gehen», frohlockte Nationalverteidiger Philipp Lahm. Die Leverkusener können sich allerdings Platz eins durch ein Unentschieden gegen den SC Freiburg zurückholen.

Vor dem Seitenwechsel war Bayerns Torwart Jörg Butt noch mit einem Foulelfmeter am Mainzer Keeper Heinz Müller gescheitert (32. Minute). Nach der Pause aber schlug der Rekordmeister zu. Daniel van Buyten (58.), Mario Gomez (75.) und der herausragende Arjen Robben per Freistoß (86.) waren die Torschützen beim Erfolg, bei dem Franck Ribéry in der letzten halben Stunde sein Heim-Comeback nach fast vier Monaten feierte.

Lange bekamen die 69 000 Zuschauer in der zum 100. Mal bei einem Bayern-Spiel ausverkauften Allianz Arena kein Tor zu sehen. Die zum dritten Mal nacheinander in unveränderter Formation auflaufenden Münchner machten das Spiel, ließen den Ball laufen und dominierten den Gegner - aber vor dem Tor fehlte es an Kaltschnäuzigkeit und Schussglück. Oder FSV-Keeper Müller kam einfach noch an den Ball. Ivica Olic (6./11./22.) scheiterte gleich dreimal am 31-Jährigen, Robben (17./18.) zweimal, bei Gomez (30.) rettete aus nächster Distanz der Pfosten. 21:1 Torschüsse war die Bilanz vor der Pause.

Die größte Bewährungsprobe meisterte Müller aber nach einer guten halben Stunde, als er gegen Butt den von Niko Bungert an Thomas Müller verursachten Strafstoß parierte. Der schwach ausgeführte Versuch des Bayern-Schlussmanns war dessen fünfter Fehlschuss im 31. Liga-Versuch. Wenige Minuten später Butt war gegen Aristide Bancé wacher, als die Mainzer das einzige Mal in der ersten Spielhälfte Torgefahr ausstrahlten. «Man muss auch mal anerkennen, wenn man auf einen Gegner trifft, der im Moment in einer anderen Liga spielt. Aber wenn man in einer Saison drei Punkte gegen Bayern holt, kann man zufrieden sein», sagte der Mainzer Manager Christian Heidel mit Blick auf den Hinspiel-Sieg.

Bei dichter werdendem Schneefall ging es auch nach dem Seitenwechsel mit der Bayern-Dominanz weiter, aber zunächst fand der Rekordmeister auf dem schwierigeren Geläuf nicht mehr den rechten Tritt. Bei Thomas Müllers Mehrfach-Chance (57.) drohten die Münchner Offensivkräfte noch zu verzweifeln, aber wenige Sekunden danach brach van Buyten den Bann - und ausgerechnet Müller sah beim Kopfball sehr unglücklich aus. «Ich habe den Ball nicht richtig gesehen durch die dicke Schneeflocken. Typischer Torwartfehler», meinte der Keeper.

Van Buyten wurde noch als Torschütze gefeierte, da betrat Ribéry erstmals seit Oktober wieder aktiv die Arena. So richtig blitzten die Fertigkeiten des Mannes mit den gelben Schuhen zwar nicht auf, aber jubeln durften die Bosse auf der Tribüne dennoch. Toll herausgespielt über die rechte Seite verwandelte Gomez Lahms Hereingabe zum 2:0. Robbens platzierter Freistoß zum 3:0 ließ dann die Jubel-Gesänge anstimmen - und der Freuden-Lauf des Offensivspielers endete in den Armen des diesmal standhaften Coaches Louis van Gaal. «Ich wollte ihm nur zeigen, dass es kein Glück war», meinte Robben über sein Tor. (dpa)

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