Fußball Florenz verpatzt Bayern-Generalprobe

Rom . Der AC Florenz hat die Generalprobe für die Champions-League-Partie gegen den FC Bayern München verpatzt. Die Elf aus der Toskana unterlag dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin mit 1:2 und hat damit sieben der vergangenen zehn Pflichtspiele verloren.
07.03.2010, 23:20
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Rom . Der AC Florenz hat die Generalprobe für die Champions-League-Partie gegen den FC Bayern München verpatzt. Die Elf aus der Toskana unterlag dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin mit 1:2 und hat damit sieben der vergangenen zehn Pflichtspiele verloren.

In der europäischen Königsklasse war die Fiorentina vor zweieinhalb Wochen im Achtelfinal-Hinspiel in München mit 1:2 unterlegen. Das Rückspiel steigt am 9. März in Florenz. «Wir dürfen uns jetzt nicht selbst beweinen. Das einzig Wichtige ist, dass sich die Mannschaft nicht als Opfer fühlt. Wir schlagen eine neue Seite auf, denn das Spiel gegen Bayern München ist das wichtigste der Saison», versuchte Trainer Cesare Prandelli seine Elf nach dem erneuten Rückschlag sofort wieder aufzurichten.

Die «Fiorentina» war vor heimischer Kulisse früh in Rückstand geraten, als der Ex-Bremer Diego zur Turiner Führung traf (2. Minute). Marco Marchionni glich in der 32. Minute aus, doch der zur Pause eingewechselte Weltmeister Fabio Grosso (68.) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Gäste. «Die Mannschaft muss den K.o. so schnell wie möglich vergessen», mahnte die «Gazzetta dello Sport» mit Blick auf das Bayern-Spiel. Florenz rangiert nach der zwölften Saisonniederlage weiter im Mittelfeld des Klassements.

Das torlose Remis im Verfolgerduell zwischen dem AS Rom und dem AC Mailand machte Tabellenführer Inter Mailand schon vor dessen Spiel gegen den CFC Genua, das ebenfalls 0:0 endete, zum großen Gewinner des 27. Spieltags. Inter (59 Punkte) führt nun mit vier Zählern Vorsprung vor Milan und dem AS Rom (52). Bei den Römern wurde der Ex-Münchner Luca Toni in der 58. Minute eingewechselt, konnte aber keine Akzente im Angriff setzen. «Mehr Mailand als Rom», kommentierte die «Gazzetta dello Sport» die Nullnummer im Stadio Olimpico. «Die Mannschaft von Trainer Leonardo beherrschte lange das Spiel, aber das 0:0 gefällt vor allem Inter Mailand.» (dpa)

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