Fußball Formbarometer im Abstiegskampf

Hamburg. Am letzten Bundesligaspieltag kämpfen drei Mannschaften gegen den Abstieg in die 2. Liga. VfL Bochum (Platz 17) und der 1. FC Nürnberg (Platz 16) haben jeweils 28 Punkte. Hannover 96 liegt mit 30 Zählern knapp vorne auf Rang 15.
03.05.2010, 15:41
Lesedauer: 1 Min
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Hamburg. Am letzten Bundesligaspieltag kämpfen drei Mannschaften gegen den Abstieg in die 2. Liga. VfL Bochum (Platz 17) und der 1. FC Nürnberg (Platz 16) haben jeweils 28 Punkte. Hannover 96 liegt mit 30 Zählern knapp vorne auf Rang 15.

Für Hertha BSC kommt jede Hoffnung zu spät. Der Hauptstadt-Club ist bereits ins Fußball-Unterhaus angestiegen.

VfL BOCHUM:«Zaubermaus» Dariusz Wosz schöpft Hoffnung aus dem Auftritt seiner Mannschaft in München. «Wir haben uns nicht abschlachten lassen», befand der Zwei-Spiele-Trainer nach dem 1:3 des Vorletzten bei Bayern. Selbst die Horrorbilanz aus den vergangenen neun Spielen, in denen der Revierclub nur einen Punkt verbuchte, kann Wosz vor dem «Abstiegsendspiel» am letzten Spieltag gegen Hannover nicht schrecken: «Um den Klassenverbleib noch zu sichern, werden wir unser letztes Hemd geben.»

1. FC NÜRNBERG:Ruhmreich ist die Vergangenheit des neunmaligen deutschen Meisters, doch 110 Jahre nach der Vereinsgründung herrscht bei den Franken wieder einmal die nackte Abstiegsangst. Für das Vereinsjubiläum am Dienstag ist aber erst einmal Zuversicht angesagt: In ganz Fußball-Franken sind die «Club»-Fans aufgerufen, Vereinsschals und Fahnen an Autos und Fenster zu klemmen. Auch am Nürnberger Rathaus und an den Bussen der Franken-Metropole sollen die «Club»-Banner wehen. Dem Aufsteiger droht am Wochenende der achte Bundesliga-Abstieg - und der wenig schmeichelhafte Beiname Rekordabsteiger.

HANNOVER 96:Nach dem unerwartet hohen 6:1 gegen Mönchengladbach hatten die Profis von Hannover 96 zwei Tage trainingsfrei. Besonders gepflegt wird bei den Niedersachsen Didier Ya Konan. Der Stürmer von der Elfenbeinküste ist mit neun Treffern der erfolgreichste Stürmer im Team, leidet aber an einem Muskelfaserriss. Im Gladbach-Spiel spielte er trotzdem, erzielte ein Tor und wurde von Trainer Mirko Slomka in der Halbzeit vom Platz geholt. «Das Risiko wollten wir nicht eingehen», erklärte der Coach. (dpa)

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