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Frankfurts Siegesserie reißt: 0:1 gegen Duisburg

Düsseldorf. Der 1. FFC Frankfurt hat den Sprung an die Tabellenspitze der Frauenfußball-Bundesliga vorerst verpasst. Beim 0:1 gegen Verfolger FCR Duisburg ging die Erfolgsserie von zuvor zwölf Siegen zu Ende.
30.01.2011, 17:50
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Düsseldorf. Der 1. FFC Frankfurt hat den Sprung an die Tabellenspitze der Frauenfußball-Bundesliga vorerst verpasst. Beim 0:1 gegen Verfolger FCR Duisburg ging die Erfolgsserie von zuvor zwölf Siegen zu Ende.

Vor 2040 Zuschauern im Stadion am Brentanobad - darunter DFB-Präsident Theo Zwanziger und Bundestrainerin Silvia Neid - erzielte Inka Grings mit einem Heber (71. Minute) den Treffer des Tages. Damit ist das Titelrennen wieder völlig offen. "Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand, wir hoffen nun auf Patzer von Potsdam", sagte FFC-Stürmerin Conny Pohlers.

Meister Potsdam führt mit 40 Punkten, dahinter liegen Rekordchampion Frankfurt (39) und der FCR (38) auf der Lauer. Wieder einmal erwies sich Grings für ihr Team als Matchwinnerin. Mit 20 Saisontoren führt sie mit der Frankfurter Nationalmannschafts- Sturmkollegin Birgit Prinz die Torjägerliste an.

"Ich hab' hier in Frankfurt schon bessere Spiele gesehen. Man hat beiden Teams angemerkt, dass sie gerade erst aus der Winterpause kamen. Die Meisterschaft ist wieder höchst spannend", sagte DFB- Präsident Zwanziger im Anschluss an das Nachholspiel.

FCR-Nationalspielerin Linda Bresonik meinte mit Blick auf die zwei Champions-League-Plätze: "Hätten wir heute verloren, wären wir weg vom Fenster gewesen. Jetzt wollen wir natürlich auch in Potsdam drei Punkte holen." Schon am nächsten Spieltag steigt das nächste Spitzenduell, wenn Pokalsieger FCR bei Spitzenreiter Potsdam antritt.

Im zweiten Nachholspiel setzte sich Bayern München gegen den FF USV Jena klar mit 5:0 (2:0) durch. Vor rund 300 Zuschauern an der Säbener Straße schoss sich die dreimalige Torschützin Vanessa Bürki (63./65./89.) mit einem Hattrick in den Mittelpunkt. Für die restlichen Treffer hatten zuvor Julia Simic (33.) und Silvie Banecki (44.) gesorgt. Mit 23 Punkten bleiben die FCB-Frauen auf Rang sieben und auf Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel. (dpa)

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