Fußball Freiburg nach 2:2 in Köln vorzeitig gerettet

Köln. Trainer Robin Dutt und sein Betreuerteam tanzten im Kreis und die Spieler präsentierten ihre Retter-Trikots: «Wir bleiben dann mal oben». Aufsteiger SC Freiburg hat eine Woche vor dem Finale in der Fußball-Bundesliga den Klassenverbleib perfekt gemacht.
01.05.2010, 18:44
Lesedauer: 2 Min
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Köln. Trainer Robin Dutt und sein Betreuerteam tanzten im Kreis und die Spieler präsentierten ihre Retter-Trikots: «Wir bleiben dann mal oben». Aufsteiger SC Freiburg hat eine Woche vor dem Finale in der Fußball-Bundesliga den Klassenverbleib perfekt gemacht.

Mit seinen beiden Treffern beim 2:2 gegen den 1. FC Köln sicherte Mohamadou Idrissou (31./57.) den Breisgauern ein weiteres Jahr Erstliga-Zugehörigkeit. «Wir freuen uns riesig und haben das verdient», sagte der Doppeltorschütze. Für Köln trafen Zoran Tosic (9.) und Sebastian Freis (87.) vor 49 200 Zuschauern im Rhein-Energie-Stadion.

Auch Trainer Dutt war überglücklich: «Die Mannschaft hat ein weiteres Mal begeistert. Das war aller Ehren wert. Ich bin stolz auf meine Jungs», sagte der Freiburger Coach.

Die Freiburger, die zum vierten Mal in Serie in unveränderter Startformation antraten, waren nach dem 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg mit großem Selbstvertrauen ins Rheinland gekommen. Robin Dutt, der in Köln geborene Freiburger Coach, vertraute seinem 4-1-4-1-System, das sich zuletzt bewährt hatte. Die Gäste begannen sehr konzentriert und zweikampfstark, hatten allerdings nach der ersten Kölner Chance schon das Nachsehen. Den von Fabrice Ehret über Maniche eingeleiteten Angriff vollendet Tosic in der 9. Minute mit seinem fünften Saisontreffer zum 1:0.

Die Breisgauer ließen sich auch nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und kamen nach einer guten halben Stunde zum verdienten Ausgleich. Nach einem Fehler von FC-Torhüter Faryd Mondragon, der nach überstandener Verletzung wieder zwischen den Pfosten stand, nutzte Idrissou den Abstauber zum 1:1 (31.). Dabei hatte der Kameruner wegen Wadenproblemen in der Woche kaum trainieren können. In dieser Szene machte sich das Fehlen des gesperrten Kölner Innenverteidigers Geromel bemerkbar.

In einem Spiel ohne große Höhepunkte vor beiden Toren kontrollierten die gut gestaffelten Gäste die Partie über weite Strecken und ließen die Kölner kaum ins Spiel kommen. Lediglich FC-Torschütze Tosic sorgte im Angriff bisweilen für Gefahr, Lukas Podolski blieb völlig blass.

So nutzten die Gäste eine ihrer wenigen Chancen im zweiten Abschnitt erneut durch Idrissou, der mit einem Distanzschuss traf. Die beste Möglichkeit der Gastgeber vergab Kapitän Youssef Mohamad, der mit einem Kopfball an SC-Keeper Simon Pouplin scheiterte (70.). In der Schlussphase gelang Freis noch der Ausgleich für die Kölner. (dpa)

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