Löw Frist in Trainer-Frage: DFB will schnell Klarheit

Berlin. Der Deutsche Fußball-Bund will noch im Juli eine Entscheidung in der Bundestrainer-Frage für die Zeit nach der Weltmeisterschaft.
15.05.2010, 17:36
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Berlin. Der Deutsche Fußball-Bund will noch im Juli eine Entscheidung in der Bundestrainer-Frage für die Zeit nach der Weltmeisterschaft.

«14 Tage nach WM-Schluss brauchen wir Klarheit», erklärte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach in Berlin und setzte damit mit Hinweis auf das weitere Programm der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erstmals eine Frist. Bereits für den 11. August ist ein Freundschaftsspiel gegen Dänemark in Kopenhagen vereinbart. Bis zum 25. Juli soll klar sein, ob Joachim Löw als Bundestrainer weitermacht oder ein neuer Chefcoach Deutschland in die Qualifikation für die EM 2012 führen wird.

Löw hatte noch vor Beginn der WM-Vorbereitung, die derzeit in Sizilien läuft, zu seiner beruflichen Zukunft gesagt: «Es ist alles offen.» Bis zum Turnier-Ende in Südafrika werde sich daran auch nichts ändern. «Man wird vorher keine Gespräche mehr führen und auch vorher die Verlängerung nicht mehr anstreben», betonte der 50- Jährige. Auch vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes soll es jetzt keine Aktivitäten in der Trainer-Frage mehr geben. «Fest steht, dass es noch keine Entscheidung gibt», betonte Niersbach vor dem nationalen Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen.

Trotz der mit vielen Indiskretionen und gegenseitigen Beschuldigungen verbundenen gescheiterten Vertrags-Verlängerung am Anfang des WM-Jahres 2010 sehen sowohl der DFB als auch Löw noch immer die Chance, auch nach Südafrika zusammen weiterzuarbeiten. «Das Vertrauen ist da. Ich weiß, das ist schwer zu glauben», erklärte der DFB-Generalsekretär und fügte deutlich an: «Es gibt keinen Plan B.»

Löw hatte auf einige Gespräche mit Verbands-Präsident Theo Zwanziger verwiesen, in denen sich beide über einige Dinge ausgesprochen hätten: «Dass da Fehler passiert sind, ist klar. Von unserer Seite aus blieb nichts hängen.» Auch Niersbach betonte noch einmal eine Annäherung: «Da ist keine Unruhe. Es gibt keine Belastung.» (dpa)

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