Nach Schmähungen gegen Hopp

Fußball-Fanprojekte sprechen sich gegen Kollektivstrafen aus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte hat sich nach den Vorfällen beim Fußball-Bundesliga-Spiel Hoffenheim gegen Bayern München erneut gegen Kollektivstrafen ausgesprochen.
01.03.2020, 21:40
Lesedauer: 1 Min
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Fanprojekte hat sich nach den Vorfällen beim Fußball-Bundesliga-Spiel Hoffenheim gegen Bayern München erneut gegen Kollektivstrafen ausgesprochen.

„Ganze Fangruppen aufgrund von Beleidigungshandlungen Einzelner pauschal zu verurteilen, auszuschließen und zum Sündenbock für jegliche Diskriminierung im Stadion machen zu wollen, ist nicht nachvollziehbar, verhältnismäßig und schon gar nicht fair“, sagte Sophia Gerschel, die Sprecherin des Zusammenschlusses.

Sie kritisierte, dass „bei kaum einem Vorfall von Rassismus, Sexismus oder ähnlichem bisher so konsequent und klar“ anhand des Drei-Stufen-Modells vorgegangen worden sei wie bei der Partie am Samstag.

Beim Spiel in Sinsheim hatten Bayern-Fans den Milliardär Dietmar Hopp mit Spruchbändern schwer beleidigt, weshalb die Partie zweimal von Schiedsrichter Christian Dingert unterbrochen worden war. In den letzten 13 Minuten spielten die beiden Mannschaften nur noch symbolisch den Ball hin und her. (dpa)

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