DFB Geldstrafen für Nürnberg, St. Pauli und Bielefeld

Frankfurt/Main. Wegen Zuschauerausschreitungen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg und FC St. Pauli sowie gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld Geldstrafen verhängt.
25.10.2010, 19:00
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Frankfurt/Main. Wegen Zuschauerausschreitungen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg und FC St. Pauli sowie gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld Geldstrafen verhängt.

Am teuersten kommt das Fehlverhalten einiger Fans St. Pauli zu stehen, wie der DFB mitteilte: Der Aufsteiger muss wegen unsportlichen Verhaltens 6000 Euro bezahlen. In der DFB-Pokal-Partie in Chemnitz am 14. August hatten Fans der Hamburger ein Bengalisches Feuer auf das Spielfeld geworfen. Gleichzeitig wurden im Zuschauerblock der Gäste mindestens zwei Nebeltöpfe, später fünf Feuerwerkskörper gezündet.

Zudem ging in der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC St. Pauli am 22. September eine Rauchbombe hoch. Nürnberg wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt, weil es in der Partie gegen den SC Freiburg am 28. August den Schiedsrichterassistent nur mangelhaft geschützt hatte. In der Pause verfehlte ein von der Tribüne geworfenes Feuerzeug den Linienrichter auf dem Weg in die Kabine nur knapp.

2500 Euro muss Bielefeld bezahlen: Vor und während der Begegnung zwischen dem SC Paderborn 07 und der Arminia am 1. Oktober wurden Rauchbomben gezündet. Bei einem Eckball für Paderborn flogen außerdem einige Plastikbecher Richtung Spieler und Schiedsrichter-Assistent. Bielefeld und Nürnberg können gegen das Urteil des Einzelrichters nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen. St. Pauli hat dem Urteil bereits zugestimmt. (dpa)

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