Wismar Hannover 96 sicher weiter: 6:0 gegen Anker Wismar

Lübeck. Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat die erste Pflichtübung der neuen Saison erwartungsgemäß problemlos gemeistert. Der Europa-League-Teilnehmer bezwang im Lübecker Stadion "Lohmühle" den mecklenburgischen Oberligisten FC Anker Wismar mit 6:0 (4:0).
31.07.2011, 16:41
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Lübeck. Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat die erste Pflichtübung der neuen Saison erwartungsgemäß problemlos gemeistert. Der Europa-League-Teilnehmer bezwang im Lübecker Stadion "Lohmühle" den mecklenburgischen Oberligisten FC Anker Wismar mit 6:0 (4:0).

Mohammed Abdellaoue (12., 25.), Lars Stindl (34., 36.) und Moritz Stoppelkamp (71., 76.) erzielten vor 6077 Zuschauern die Tore für die Niedersachsen, die in den beiden vergangenen Jahren bereits in der ersten Runde des Pokal-Wettbewerbs ausgeschieden waren.

Für die Mecklenburger, die für die Partie wegen Sicherheitsbedenken im eigenen Stadion in die 50 Kilometer entfernte Hansestadt umziehen mussten, gab es anders als noch vor zwei Jahren nichts zu holen. Da hatte das Team des ehemaligen Bundesliga-Profis Timo Lange die "Roten" in einem Test mit 2:1 bezwungen.

Eine solche Blamage lag bei der Neuauflage nie in der Luft. Auch ohne den angeschlagenen Torjäger Didier Ya Konan, der frühestens beim Bundesliga-Start gegen 1899 Hoffenheim in der kommenden Woche wieder mit von der Partie sein soll, dominierte der Erstligist das Spiel vom Anpfiff an nach Belieben. Einbahnstraßen-Fußball in Richtung Anker-Torhüter Johannes Höcker war an der Tagesordnung.

Schon nach zwölf Minuten schob Abdellaoue eine Eingabe von Sturmpartner Jan Schlaudraff aus Nahdistanz zur Führung des haushohen Favoriten ins Netz. Nach 25 Minuten traf der norwegische Nationalspieler ein zweites Mal und nahm damit der Partie auf der Lübecker "Lohmühle" auch die letzte vermeintliche Brisanz.

Abdellaoue hätte mit seiner dritten Chance nach exakt einer halben Stunde Spielzeit fast einen Hattrick perfekt gemacht, aber sein Schuss landete am linken Pfosten. Dafür traf Stindl dann innerhalb von 180 Sekunden gleich doppelt. Für Hannover war der Ausflug in die Hansestadt Lübeck nicht mehr als eine lockere Trainingseinheit, die die Profis in Halbzeit zwei im Schongang ausklingen ließen. (dpa)

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