Berlin Hertha-Profis haben nach Abstieg trainingsfrei

Berlin. Die Profis von Hertha BSC haben Zeit, den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga daheim zu verdauen. Trainer Friedhelm Funkel bittet die Spieler laut Club-Angaben erst wieder am Montagnachmittag auf das Vereinsgelände, dann beginnt die Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel.
02.05.2010, 10:10
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Berlin. Die Profis von Hertha BSC haben Zeit, den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga daheim zu verdauen. Trainer Friedhelm Funkel bittet die Spieler laut Club-Angaben erst wieder am Montagnachmittag auf das Vereinsgelände, dann beginnt die Vorbereitung auf das letzte Saisonspiel.

Am 34. Spieltag gastiert dabei der designierte Meister Bayern München im Olympiastadion. Der Tabellen-Letzte ist nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen nicht mehr vor seinem fünften Abstieg zu retten. Die Mannschaft wird beim Saison-Finale gegen die Bayern zum letzten Mal in der jetzigen Besetzung antreten. Zahlreiche Leistungsträger werden den Club verlassen, auch der Abschied von Trainer Friedhelm Funkel deutet sich an. Kapitän Arne Friedrich hatte erklärt, erst nach dem letzten Spiel werde man sich mit dem Verein zusammensetzen.

Den angestrebten sofortigen Wiederaufstieg, der allerdings bisher noch nie auf Anhieb gelang, soll Sport-Geschäftsführer Michael Preetz vorantreiben. Der Etat dürfte in der 2. Bundesliga von 75 auf etwa 30 Millionen Euro sinken, die Ausgaben für das Personal von 40 auf etwa 14 Millionen. Statt mit 40 000 Zuschauern wird nur noch mit durchschnittlich 20 000 Besuchern pro Partie kalkuliert. Das Olympiastadion wird damit am Samstag gegen die Bayern und eine Woche später beim DFB-Pokalfinale der Münchner gegen Werder Bremen vorläufig die letzten Male komplett gefüllt sein. (dpa)

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