Coronavirus-Krise

Hitzfeld: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin“

Der frühere Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld würde in der aktuellen Situation nicht gerne als Trainer arbeiten. „Mit Blick auf den Fußball und meinen früheren Beruf: Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin“, sagte der 71-Jährige im „Kicker“-Interview.
08.04.2020, 12:25
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Hitzfeld: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin“

Froh, dass er in der Coronavirus-Krise nicht mehr Trainer ist: Ottmar Hitzfeld. Foto: Robert Ghement/EPA/dpa

Robert Ghement / dpa

Der frühere Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld würde in der aktuellen Situation nicht gerne als Trainer arbeiten. „Mit Blick auf den Fußball und meinen früheren Beruf: Ich bin froh, dass ich nicht mehr Trainer bin“, sagte der 71-Jährige im „Kicker“-Interview.

„Man hat als Trainer keinerlei Erfahrung im Umgang mit dieser völlig neuen Situation. Es ist leicht zu sagen, im Mai oder Juni geht es wieder los; als Trainer steht man aber völlig im Ungewissen.“ Wegen der Coronavirus-Pandemie ist der Spielbetrieb in Europas Topligen unterbrochen.

Es sei kein gezielter Aufbau, keine Trainingssteuerung möglich, sagte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und des FC Bayern München. „Aber - und das ist zumindest gerecht - es herrschen für alle Beteiligten die gleichen Bedingungen. Und da zeigen die Vereine eine gewisse Solidarität, das Konkurrenzdenken dominiert nicht. Diese Haltung ist sehr positiv.“ (dpa)

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