33. Bundesliga-Spieltag Hochspannung in allen Tabellenbereichen

Bremen. In der Bundesliga herrscht Hochspannung in allen Bereichen: Der Zweikampf um den Titel, der Dreikampf um Platz drei und das Gerangel um den Klassenerhalt gehen am Sonnabend in die vorletzte Runde und erste Entscheidung sind zu erwarten.
30.04.2010, 15:37
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Bremen. In der Bundesliga herrscht Hochspannung in allen Bereichen: Der Zweikampf um den Titel, der Dreikampf um Platz drei und das Gerangel um den Klassenerhalt gehen am Sonnabend in die vorletzte Runde und erste Entscheidung sind zu erwarten.

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Erst die Pflicht, dann die Kür. Nach der am vorigen Spieltag geglückten Qualifikation für die Europa League nimmt die Borussia die Champions League ins Visier. Zwar liegt sie im Dreikampf um den letzten noch freien Rang in der Königsklasse einen Punkt hinter den Konkurrenten aus Bremen und Leverkusen, will aber mit einem Sieg ihre Chance wahren. Den Platz von Bender im Mittelfeld wird wohl Hajnal einnehmen. Die Gäste treten ohne den gesperrten Josué an. (Heimbilanz: 8-2-2, 25:14 Tore)

Bayer Leverkusen - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Das Ende naht. Mit einer Niederlage in Leverkusen wäre das Bundesliga-Schicksal der Berliner bei fünf Punkten Abstand zum Relegationsplatz auch offiziell besiegelt. Dagegen liebäugelt Bayer mit der Champions League. Immerhin 17 Mal führte das Team die Tabelle in dieser Saison an, deshalb mag sich kein Leverkusener mit der Europa League begnügen. Berlin muss auf den gesperrten Kobiaschwili verzichten. Adler, Castro und Barnetta kehren bei Bayer zurück. (Heimbilanz: 9-2-4, 33:19 Tore)

Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Abstiegsplätze liegen weit entfernt, Europas Fußball ist nicht mehr in erreichbarer Nähe. Das Duell von Frankfurt mit Hoffenheim ist die einzige Partie des Spieltages von geringer Bedeutung. Auf die Heimstärke der Eintracht war bei zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen Verlass. Bei den Gästen, die nur eines der vergangenen neun Auswärtsspiele gewannen, sorgte das 5:1 über den HSV für Rückenwind. Chris ersetzt den verletzten Russ in der Eintracht-Viererkette. (Heimbilanz: 0-1-0, 1:1 Tore)

FC Schalke 04 - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Die einen träumen vom Titel, die anderen von der Champions League. Das Spitzenspiel des vorletzten Spieltages birgt Brisanz. Mit markigen Sprüchen Richtung München hat Schalke-Coach Magath das Fernduell mit den punktgleichen Bayern angeheizt. Doch die eigene Aufgabe gegen Bremen hat es in sich: Die Gäste, die in dieser Saison das bereits 50. Pflichtspiel bestreiten, gewannen sechs der vorigen sieben Spiele und wollen sich Rang drei nicht mehr nehmen lassen. (Heimbilanz: 18-11-11, 55:49 Tore)

FC Bayern München - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Gut, besser, Bayern. Nach dem famosen Einzug in das Champions- League-Finale wurde der Rekordmeister mit Lob überschüttet. Das historische Triple aus Europapokal, Meisterschaft und DFB-Pokal liegt nur vier Spiele entfernt. Niemand glaubt an einen Ausrutscher gegen Bochum: Schließlich wartet der Revierclub seit zehn Spielen auf einen Sieg. Die Trennung von Trainer Herrlich nur zwei Tage vor der Partie und Interimscoach Wosz sollen die Bochumer zu neuem Leben erwecken. (Heimbilanz: 24-8-1, 96:31 Tore)

Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Hannover setzt im Abstiegskampf auf Angriff. Der Vorletzte kann dabei wieder auf Stürmer Ya Konan zurückgreifen. Der mit acht Treffern erfolgreichste Schütze ist neben Hanke ein Kandidat für die Startelf. Gegen die schlechteste Auswärts-Mannschaft der Liga will sich Hannover eine gute Position für das «Endspiel» in Bochum verschaffen. «Jeder Gedanke, es könnte das letzte Heimspiel in der Bundesliga sein, ist fehl am Platze», sagte Coach Slomka. (Heimbilanz: 7-6-6, 31:27 Tore)

1. FC Köln - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Freiburger haben es wieder in der eigenen Hand. Nach dem Heimsieg über Wolfsburg hätten sie mit einem Unentschieden in Köln zumindest den Relegationsplatz sicher. Doch in Köln gab es für die Breisgauer bisher wenig zu holen. In sieben Partien gab es fünf Niederlagen. Die Kölner haben den Klassenverbleib bereits sicher. Dennoch ist der Ehrgeiz groß: Verlieren sie ihr neuntes Heimspiel, würden sie den Negativ-Vereinsrekord aus 2003/04 einstellen. (Heimbilanz: 5-1-1, 9:2 Tore)

VfB Stuttgart - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

Im Hinspiel gab VfB-Trainer Gross sein Debüt. Seiher ist aus dem Abstiegskandidaten ein Europapokal-Anwärter geworden. Doch die Chancen, dass nach der famosen Aufholjagd mit zuletzt sechs Siegen noch ein Champions League-Platz herausspringen könnte, sind nur noch theoretischer Natur. Im letzten Heimspiel von Schlussmann Lehmann fehlen Celozzi (Knie) und Ulreich (Wade). Mainz muss auf Innenverteidiger Svensson und Zabavnik verzichten. (Heimbilanz: 3-0-0, 8:3 Tore)

Hamburger SV - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

Neuer Trainer, neues Glück: Nach der Trennung von Coach Labbadia hofft der HSV auf eine Kehrtwende. Mit einem Sieg über Nürnberg wollen sich die Norddeutschen für das peinliche 1:5 am vorigen Spieltag in Hoffenheim rehabilitieren. Doch auch die Gäste stehen gewaltig unter Zugzwang. Nur das um drei Tore bessere Torverhältnis trennt sie vom Relegationsplatz. Der HSV ist ein Angstgegner: Von den vergangenen 17 Bundesliga-Duellen konnte Nürnberg nur eines gewinnen. (Heimbilanz: 19-4-4, 64:26 Tore) (dpa)

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