Bundesliga Hopp zu Hoffenheims Krise: «Nicht nachvollziehbar»

Sinsheim. Ratlos und enttäuscht hat sich Mäzen Dietmar Hopp vom derzeitigen Auftreten des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gezeigt.
08.03.2010, 22:20
Lesedauer: 1 Min
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Sinsheim. Ratlos und enttäuscht hat sich Mäzen Dietmar Hopp vom derzeitigen Auftreten des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gezeigt.

«Es ist für mich schwer nachvollziehbar, dass man so wenig Einsatz zeigen kann. Ich habe keine Erklärung für den Zustand der Mannschaft», sagte der Milliardär in einem Interview mit der «Rhein-Neckar-Zeitung» in Heidelberg. Bei der 0:1-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 habe sich das Team von Trainer Ralf Rangnick «weit unter Mittelmaß» präsentiert.

Auf die Frage, ob die Mannschaft zu viele Ballzauberer unterschiedlicher Mentalität habe und sich künftig wieder mit Profis aus dem deutschsprachigen Raum verstärken werde, sagte Hopp: «Ich denke, dass die Überlegungen in diese Richtung gehen. Aber erst mal müssen uns die Experten, also Trainer Ralf Rangnick, Manager Jan Schindelmeiser und Bernhard Peters die Gründe erklären, wie wir in diese Krise rutschen konnten.»

Der SAP-Mitgründer verteidigte die großartigen Rahmenbedingungen, unter denen die Spieler im neuen Leistungszentrum in Zuzenhausen arbeiten können. «Aber dafür muss man auch Leistung verlangen können», betonte Hopp. «Wir zahlen auch nicht schlecht. Mit den neuen Verträgen liegen die Gehälter der Spieler über dem Durchschnitt.»

Angesichts des rapiden Leistungsabfalls der Nordbadener wie auch in der vergangenen Saison in der Rückrunde meinte er: «Ich kann nur an die Mannschaft appellieren, sich nicht hängen zu lassen. Allein schon um die Chancen unserer WM-Kandidaten wie zum Beispiel Andy Beck nicht zu mindern. Und natürlich auch, um unsere Fans und Sponsoren nicht weiter zu vergraulen.» (dpa)

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