Bundesliga

Investor Kühne kritisiert Sportführung beim HSV

Hamburg. Vereins-Investor Klaus-Michael Kühne sieht strukturelle Defizite beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. "Gerade von der sportlichen Seite war das Management nicht so, wie sich das gehört für einen Spitzenverein", sagte der Logistik-Unternehmer im Hörfunksender NDR 90,3.
26.01.2011, 11:41
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Hamburg. Vereins-Investor Klaus-Michael Kühne sieht strukturelle Defizite beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. "Gerade von der sportlichen Seite war das Management nicht so, wie sich das gehört für einen Spitzenverein", sagte der Logistik-Unternehmer im Hörfunksender NDR 90,3.

Damit rückte Kühne, der 12,5 Millionen Euro für Transfers in den HSV investiert hat, nach der gescheiterten Verpflichtung von Matthias Sammer erneut Sportdirektor Bastian Reinhart in die Kritik, dem die Vereinsführung das Vertrauen ausgesprochen hat.

Dagegen lobte Kühne Clubchef Bernd Hoffmann als "gute kaufmännische Führung". Der HSV müsse sein Image verbessern, "um wieder attraktiv für Top-Spieler zu werden", meinte der 73 Jahre alte Unternehmer. Ursachen für die in den vergangenen Monaten vielen Verletzungsausfälle vermutet Kühne "in der ärztlichen Betreuung und in den Trainingsmethoden".

Bei der in den Verein investierten Millionensumme treibe ihn keineswegs Geschäftssinn an, berichtete Kühne. "Ich rechne auch gar nicht damit, dass ich von den 12,5 Millionen einen Rückfluss haben werde. Es ist Begeisterung für den Verein. Ich werde auch nur dann etwas tun, wenn es von allen gewünscht wird, deswegen sollte man alle kritischen Aspekte aus dem Thema herausnehmen", ergänzte er.

Kühne besitzt anteilige Transferrechte an den deutschen Nationalspielern Marcell Jansen, Dennis Aogo und Heiko Westermann sowie an Paolo Guerrero und U-21-Auswahlspieler Dennis Diekmeier. (dpa)

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