Duisburg Kaiserslautern bereit für den Gipfel: «Mehr drin»

Duisburg. Der 1. FC Kaiserslautern ist gerüstet für das Gipfeltreffen der 2. Fußball-Bundesliga. «Wir haben einen Verfolger auf Distanz gehalten und können nächste Woche zeigen, wer die beste Mannschaft hat», frohlockte FCK-Torwart Tobias Sippel.
16.02.2010, 11:20
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Duisburg. Der 1. FC Kaiserslautern ist gerüstet für das Gipfeltreffen der 2. Fußball-Bundesliga. «Wir haben einen Verfolger auf Distanz gehalten und können nächste Woche zeigen, wer die beste Mannschaft hat», frohlockte FCK-Torwart Tobias Sippel.

Denn das 1:1 (0:0) beim MSV Duisburg reichte den Pfälzern, um mit 47 Punkten die Tabellenspitze zurückzuerobern und sich die bessere Ausgangsposition für das Heimspiel am Montag gegen Verfolger FC St. Pauli (46) zu erarbeiten. Dennoch war Trainer Marco Kurz nicht ganz zufrieden: «Für uns war mehr drin, meine junge Mannschaft muss noch lernen.»

Stürmer Erik Jendrisek (71. Minute) brachte den FCK vor 14 200 Fans in der MSV-Arena in Führung, doch eine Unachtsamkeit kostete den dritten Sieg in Serie. Der Brasilianer Rodnei spitzelte den Ball im Zweikampf mit Duisburgs Srdjan Baljak (74.) zum Endstand ins eigene Netz und dämpfte die Freude beim Spitzenreiter. «Nachdem wir lange gut gestanden hatten, bin ich eher enttäuscht», so Kapitän Martin Amedick. Dennoch setzten die Gäste erneut Maßstäbe mit ihrer Abwehr, die in 22 Spielen erst 17 Gegentore zuließ. Der MSV war zwar offensiv ausgerichtet, konnte sich aber kaum hochkarätige Torchancen herausspielen. «Wir haben ein hohes Risiko bewusst vermieden und konzentriert gearbeitet», befand Vorstandschef Stefan Kuntz. Auch Kurz lobte seine Elf: «Insgesamt war es ein couragierter Auftritt.»

Der Coach erkannte aber auch noch eine Reihe von Defiziten. «Wir hätten schnell in Führung gehen können. Dem MSV reichte eine Chance, um zu treffen.» Die Konstellation vor dem Top-Match gegen St. Pauli sei ihm daher «relativ wurscht. Für uns geht es darum, Erfahrung zu sammeln.» Amedick nannte die Tabellenführung sekundär: «Das ist eine Momentaufnahme. Wir haben noch zwölf schwere Spiele zu bestreiten.»

Derweil hat der MSV bereits sechs Punkte Rückstand auf den dritten Tabellenplatz. «Wir sind die Letzten, die sich melden dürfen, wenn es um die Aufstiegsplätze geht. Mehr als Außenseiterchancen haben wir nicht«, gestand MSV-Profi Christian Tiffert. «Träumereien helfen nicht weiter, wir dürfen nur auf das nächste Spiel schauen», meinte Trainer Milan Sasic vor dem Match bei Arminia Bielefeld. (dpa)

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