Köln

Köln unter Druck - St. Pauli noch ohne Asamoah

Düsseldorf. Trainer Zvonimir Soldo und die Profis des 1. FC Köln stehen in der Sonntag-Begegnung der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger FC St. Pauli bereits unter Erfolgsdruck.
11.09.2010, 10:53
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Düsseldorf. Trainer Zvonimir Soldo und die Profis des 1. FC Köln stehen in der Sonntag-Begegnung der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger FC St. Pauli bereits unter Erfolgsdruck.

«Es ist ein wichtiges Spiel, aber kein Endspiel», sagte Soldo nach den Auftaktpleiten gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:3) und bei Werder Bremen (2:4). Für Soldo ist es keine neue Situation, denn in der Saison 2009/2010 gelang seiner Mannschaft der Auftaktsieg erst am sechsten Spieltag (2:0 beim VfB Stuttgart).

«Die Kölner haben sich das sicherlich anders vorgestellt. Wenn man nach zwei Spieltagen mit null Punkten dasteht, kommt schon ein wenig Unruhe auf. Und jetzt kommt der nächste Aufsteiger. Da wird es heißen: Wenn man den nicht schlägt, wen dann?», sagte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski. Neuzugang Gerald Asamoah muss nach seinem Sehnen-Teilabriss im Oberschenkel noch pausieren.

Bei den Gastgebern kehrt Pedro Geromel vier Monate nach seinem bisher letzten Erstligaeinsatz in die Startelf zurück. «Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Aber er ist so wichtig für uns, dass er auf jeden Fall spielt», sagte Soldo. Geromel laborierte lange Zeit an einem Muskelfaserriss, wird aber dringend in der anfälligen Kölner Abwehr benötigt, die an den ersten beiden Spieltagen sieben Gegentore hinnehmen musste.

Als Rechtsverteidiger steht Kölns Brasilianer Andrezinho vor seinem Bundesligadebüt. FC-Spielführer Youssef Mohamad bleibt wegen seiner Roten Karte aus der Partie gegen Kaiserslautern noch zwei weitere Begegnungen gesperrt.

Fraglich ist, wer bei St. Pauli das Tor hüten wird. Stammkeeper Mathias Hain laborierte zuletzt an einer Fingerblessur. Als Ersatz für den ehemaligen Bielefelder kommen Thomas Kessler oder Benedikt Pliquett infrage. Kessler ist von den Kölnern an den FC St. Pauli verliehen worden. (dpa)

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