Fußball Makelloses Chelsea - Manchester schlägt Liverpool

London. Englands Fußballmeister FC Chelsea führt weiter souverän die Premier League an. Die «Blues» fertigten Aufsteiger FC Blackpool mit 4:0 (4:0) ab, feierten damit im fünften Spiel den fünften Sieg und liegen bereits mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.
19.09.2010, 19:41
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London. Englands Fußballmeister FC Chelsea führt weiter souverän die Premier League an. Die «Blues» fertigten Aufsteiger FC Blackpool mit 4:0 (4:0) ab, feierten damit im fünften Spiel den fünften Sieg und liegen bereits mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Zweiter ist der FC Arsenal nach dem 1:1 (0:1) beim AFC Sunderland mit elf Zählern vor dem punktgleichen Manchester United. Dank eines «Dreierpacks» des früheren Bundesliga-Profis Dimitar Berbatow gewann ManU das Spitzenspiel gegen den FC Liverpool mit 3:2 (1:0). Die «Red Devils» schrammten dabei am allerdings nur knapp am dritten Remis vorbei.

Ohne den deutschen Nationalverteidiger Jerome Boateng, der verletzungsbedingt weiter nicht zum Aufgebot gehört, schlug Manchester City Wigan Athletic mit 2:0 (1:0). Bereits am Vortag hatte der frühere Hamburger Rafael van der Vaart mit seinem ersten Treffer in Englands Premier League Tottenham Hotspur beim 3:1 (0:1) gegen die Wolverhampton Wanderers auf Siegkurs gebracht.

Gegen das chancenlose Blackpool drückte Chelsea im Stadion an der Stamford Bridge zunächst aufs Tempo. Salomon Kalou (2. Minute), SDidier Drogba (30.) und zweimal Florent Malouda (12./41.) machten schon vor der Pause alles klar. Im zweiten Durchgang ließ es der Titelverteidiger gemächlicher angehen, und der Premier-League-Neuling hielt auch stärker dagegen.

Für Manchester United lief im heimischen Stadion Old Trafford gegen die großen Rivalen zunächst alles nach Plan. Zwei Treffer des früheren Leverkuseners Berbatow (42./59. Minute) ließen die Elf von Sir Alex Ferguson schon wie der sichere Sieger aussehen. Doch «Reds»- Kapitän Steven Gerrard verwandelte zunächst einen Foulelfmeter (64.), dann glich er mit einem fein gezirkelten Freistoß (70.) aus. Fünf Minuten vor Schluss war der oft kritisierte Sturmpartner von Wayne Rooney erneut zur Stelle: Der Bulgare Berbatow krönte seine Vorstellung mit dem 3:2 (84.).

Ärger droht derweil Arsenal-Coach Arsène Wenger. Nach Darstellung des Boulevardblattes «News of the World» muss der Franzose mit einer Untersuchung durch den englischen Fußballverband FA rechnen, weil er in den dramatischen Schlusssekunden den vierten Unparteiischen geschubst habe. «Es passierte nach fünf Minuten. Nichts rechtfertigt, dass dann noch gespielt wurde», beschwerte sich der Trainer.

Die «Gunners» waren im ersten Durchgang durch einen Treffer von Kapitän Cesc Fabregas in Führung gegangen (13. Minute). Nach Gelb-Rot gegen Alex Song (55.) behielt Arsenal auch in Unterzahl zunächst die Kontrolle. Aber der Ex-Dortmunder Tomas Rosicky vergab einen Foulelfmeter (74.), und Darren Bent glich in der Nachspielzeit noch für Sunderland aus (90.+5). «Das war nicht der Auftritt potenzieller Champions», tadelte die «Sunday Times» den FC Arsenal.

Keinen Grund zur Klage hatte dagegen Tottenham-Trainer Harry Redknapp: «Wir haben viel Charakter gezeigt, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind und immer weiter nachgelegt haben. Ein großartiges Resultat für uns.» Werder Bremens Champions-League-Gegner war im Stadion an der White Hart Lane die bessere Elf, vergab aber viele Chancen und geriet kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Steven Fletcher in Rückstand (45.). Nach van der Vaarts Ausgleich vom Elfmeterpunkt (77.) schlugen die eingewechselten Roman Pawljuschenko (87.) und Alan Hutton (90.) zu und drehten das Spiel für die Spurs zum 3:1. «Ein dramatisches Comeback», urteilte der «Sunday Telegraph», während Redknapp für van der Vaart ein Extralob parat hatte: «Ein erstklassiger Spieler.»

Ohne den weiter verletzten Neuzugang Thomas Hitzlsperger ergatterte derweil West Ham United am fünften Spieltag den ersten Punkt. Die «Hammers» trennten sich von Stoke City mit dem deutschen Profi Robert Huth 1:1 8!.=. «Das Resultat wird Avram Grant freuen», meinte West Hams Co-Trainer Kevin Keen. Grant, nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte in der Kritik, hatte die Partie wegen des Beginns des jüdischen Jom-Kippur-Festes verpasst. (dpa)

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