Bundesliga

Mal Kempf, mal Didavi: Kein fester Vertreter für VfB-Kapitän

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo will keinen festen Vertreter für Kapitän Gonzalo Castro bestimmen und bei einem Ausfall des 33-Jährigen stattdessen spontan entscheiden.
19.09.2020, 07:47
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VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo will keinen festen Vertreter für Kapitän Gonzalo Castro bestimmen und bei einem Ausfall des 33-Jährigen stattdessen spontan entscheiden.

„Ich werde dann anhand der Eigenschaften, die jeweils gefordert sind, bestimmen, wer die Binde trägt“, sagte der Coach im Interview der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“.

„Wenn wir zum Beispiel eine gewisse Härte und Emotionalität benötigen, kann es gut sein, dass Marc Oliver Kempf die Kapitänsbinde für eine Partie bekommt. Wenn mehr Kreativität und Lockerheit gefragt sein sollten, dann erhält sie womöglich Daniel Didavi.“ Sollte ein disziplinierter Mannschaftsspieler gefragt sein, bekomme am ehesten Wataru Endo die Binde. „Und es gibt noch weitere Spieler im Kader, die die notwendigen Eigenschaften mitbringen“, sagte der 42-Jährige.

Seiner Mannschaft traut der Trainer in dieser Saison „auf jeden Fall eine Überraschung“ zu. „Aber wir müssen erst einmal schauen, dass wir Leistung auf den Platz bringen“, sagte der 42-Jährige, der seit Januar als Coach der Schwaben arbeitet, am Samstag vor dem Spiel gegen den SC Freiburg bei Sky. Beim VfB herrsche „ein anderer Teamgeist. Das ist das Wichtigste im Fußball, dass man als Einheit auftritt.“

© dpa-infocom, dpa:200919-99-623705/4 (dpa)

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