Wegen Bayern-Übermacht Mehr Spannung: Effenberg schlägt neuen Bundesliga-Modus vor

Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat sich in der Diskussion über die Bundesliga-Übermacht des FC Bayern München für tiefgreifende Reformen ausgesprochen.
08.07.2020, 11:48
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Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg hat sich in der Diskussion über die Bundesliga-Übermacht des FC Bayern München für tiefgreifende Reformen ausgesprochen.

„Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, der Bundesliga wieder zu mehr Spannung zu verhelfen: ein neuer Modus“, schrieb der einstige Bayern-Kapitän in einer Kolumne für das Nachrichtenportal „t-online.de“. „Viele haben keine Lust mehr, weil sowieso immer Bayern gewinnt.“ Zumal die Tendenz dahin gehe, „dass es in den nächsten Jahren so weitergeht.“

Der Champions-League-Sieger von 2001 schlägt für den neuen Modus zwei Neunergruppen vor, „die bis Dezember in Hin- und Rückspielen um die Qualifikation für die Meisterrunde spielen. Die besten Vier der beiden Gruppen sowie der bessere Gruppenfünfte spielen anschließend von Januar bis Mai in einer Neunergruppe den Deutschen Meister aus - die restlichen spielen um den Klassenerhalt“, schrieb der 51-Jährige.

© dpa-infocom, dpa:200708-99-715705/2 (dpa)

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