3. Liga Messlatte für Eintracht Braunschweig liegt hoch

Braunschweig. Ein bewährtes Team soll Eintracht Braunschweig zurück in die 2. Bundesliga führen. Beim Saisonstart der 3. Fußball-Liga sollen die vier Zugänge am 24. Juli gegen Dynamo Dresden zunächst nur auf der Bank sitzen.
23.07.2010, 15:52
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Braunschweig. Ein bewährtes Team soll Eintracht Braunschweig zurück in die 2. Bundesliga führen. Beim Saisonstart der 3. Fußball-Liga sollen die vier Zugänge am 24. Juli gegen Dynamo Dresden zunächst nur auf der Bank sitzen.

Das Quartett Benjamin Kessel, Markus Unger, Julius Reinhardt und Mathias Fetsch konnte die etablierten Spieler um Kapitän Dennis Kruppke nicht aus der Startelf beim einzigen niedersächsischen Drittligisten verdrängen. «Unser Trumpf ist die Eingespieltheit», erklärte Trainer Torsten Lieberknecht.

Seine Mannschaft verpasste in der vergangenen Saison nach einem furiosen Endspurt nur knapp die Relegationsspiele. In der neuen Spielzeit liegt die Messlatte entsprechend höher. «Wir wollen um den Aufstieg spielen. Letztes Jahr sind wir Vierter geworden und wollen uns verbessern - das wäre dann der dritte Platz, also immerhin die Relegation», sagte der Sportlicher Leiter Marc Arnold.

Die Vorbereitung bestätigte weitgehend den Optimismus, den Lieberknecht und Arnold verbreiten. Vor allem der 2:1-Sieg gegen den Bundesligisten Schalke 04 stärkte das Selbstbewusstsein der Mannschaft und die Euphorie bei den Fans. Einen Tag vor dem ersten Saisonspiel verkaufte der Traditionsverein am Freitag bereits die 6000. Dauerkarte - mancher Zweitligist kann da nur neidisch nach Braunschweig blicken.

Bei einem Etat von rund 2,6 Millionen Euro kalkulieren die Blau-Gelben mit 11 000 Besuchern im Schnitt. Eine vorsichtige Schätzung, denn nach dem Ausbau der Nordkurve fasst das Eintracht-Stadion jetzt 24 500 Zuschauer. Bereits gegen Dresden werden weit mehr als 10 000 Fans erwartet, zumal zahlreiche Dynamo-Fans ihr Team unterstützen wollen. Die Deutsche Bahn AG setzt einen Entlastungszug an.

Schon das Auftaktspiel könnte Aufschluss liefern, in welche Richtung die Fahrt für die Eintracht in dieser Saison geht. Die Drittliga-Trainer zählen das Team zwar zu den Aufstiegsfavoriten, doch gegen Dresden müssen die Braunschweiger eine Negativserie beenden. In den beiden zurückliegenden Spielzeiten setzten sich jeweils die Sachsen mit 1:0 im Eintracht-Stadion durch. (dpa)

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