Bundesliga Pizarro im Pech: Zwangspause nach Innenbandriss

Bremen. Werder Bremens Top-Stürmer Claudio Pizarro wird auch nach dem Ende der Bundesliga-Saison vom Verletzungspech verfolgt. Der Peruaner hat in einem Testspiel seines Fußball-Nationalteams für die Copa América eine schwere Knieverletzung erlitten.
19.06.2011, 12:11
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Bremen. Werder Bremens Top-Stürmer Claudio Pizarro wird auch nach dem Ende der Bundesliga-Saison vom Verletzungspech verfolgt. Der Peruaner hat in einem Testspiel seines Fußball-Nationalteams für die Copa América eine schwere Knieverletzung erlitten.

Bei einem Pressschlag zog sich der 32-Jährige nach Werder-Angaben einen Innenbandriss im rechten Knie zu. Das ergaben erste Untersuchungen des Angreifers, der rund sechs Wochen ausfallen dürfte und vorerst in Peru bleiben soll.

Für Pizarro ist damit die Südamerika-Meisterschaft vom 1. bis 24. Juli in Argentinien schon vor dem Anpfiff beendet. "Nach dieser Diagnose wird er dort ganz sicher nicht zum Einsatz kommen", teilte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs mit. Er rechnet auch nicht mit Pizarro beim Bremer Trainingsstart am 29. Juni. "Wir stehen in sehr engem Kontakt zu den behandelnden Ärzten vor Ort und werden in den kommenden Tagen entscheiden, wie er behandelt wird und wann er nach Deutschland zurückkehrt", sagte Allofs.

Wegen diverser Muskelverletzungen konnte Pizarro bereits in der zurückliegenden Spielzeit nur 22 Punktspiele absolvieren. Mit neun Toren hatte der erfolgreichste ausländische Spieler in der Bundesliga-Geschichte dennoch großen Anteil am Bremer Klassenverbleib.

Nach Ansicht von Werders Mannschaftsarzt Götz Dimanski gibt es keinen Grund für eine überhastete Rückholaktion. Er sei direkt aus Peru über die Verletzung unterrichtet worden und habe die ersten Maßnahmen mit den Ärzten der peruanischen Nationalmannschaft abgestimmt. "Es macht Sinn, dass Claudio in dieser ersten sensiblen Phase der Verletzung bei der Mannschaft behandelt wird. Die Bedingungen vor Ort sind gut und die Maßnahmen werden mit uns abgesprochen", teilte Dimanski mit. (dpa)

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