WM Prämien-Streit bei WM-Teilnehmer Slowenien

Ljubljana. Bei WM-Teilnehmer Slowenien ist ein Streit um die Verteilung der WM-Prämien zwischen Spielern und Verbandspräsident Ivan Simic 100 Tage vor dem Auftaktspiel gegen Algerien eskaliert.
05.03.2010, 10:35
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Ljubljana. Bei WM-Teilnehmer Slowenien ist ein Streit um die Verteilung der WM-Prämien zwischen Spielern und Verbandspräsident Ivan Simic 100 Tage vor dem Auftaktspiel gegen Algerien eskaliert.

Simic kündigte in der Nacht auf den 5. März seinen Rücktritt an. Als Grund nannte der 50-Jährige, der seit einem Jahr diese Funktion ausübt, die öffentliche Kritik des Teamkapitäns Robert Koren. Dieser hatte in einem Zeitungsinterview den Verbandschef «den Hauptschuldigen» für den andauernden Streit um WM-Prämien bezeichnet.

Simic war es vor dem ersten Testspiel der Slowenen in diesem Jahr gegen Katar in Maribor (4:1) nicht gelungen, eine Einigung mit den Spielern um die Verteilung der FIFA-Antrittsgelder für die WM in Südafrika zu erzielen. Der Verband bot den Akteuren 2,8 Millionen Euro von den garantierten knapp sechs Millionen Euro an. Die Mannschaft verlangt rund 3,4 Millionen Euro. Einen Abschied Simics müsste die Versammlung des Verbandes bestätigen, die könnte jedoch frühestens in einem Monat zusammentreffen. (dpa)

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