Bundesliga Preetz: «Es gibt keine Trainerdiskussion»

Berlin. Es gibt in den Führungs-Gremien beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC keine Trainer-Diskussion. Das stellte das Präsidium nach einer Sitzung, an der acht von neun Führungsmitglieder teilnahmen, einmütig fest.
04.03.2010, 18:31
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Berlin. Es gibt in den Führungs-Gremien beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC keine Trainer-Diskussion. Das stellte das Präsidium nach einer Sitzung, an der acht von neun Führungsmitglieder teilnahmen, einmütig fest.

Das Präsidium unterstütze Manager Michael Preetz, «den eingeschlagenen Weg zum Klassenerhalt beizubehalten», hieß es in einer Pressemitteilung. Der Ex-Stürmer sagte nach der rund zweistündigen Zusammenkunft, von einigen als «Krisensitzung» bezeichnet: «Es gab und gibt keine Trainerdiskussion. In der Präsidiumssitzung haben wir über die derzeitige Situation bei Hertha BSC gesprochen, dabei ging es nicht um die Person Friedhelm Funkel. Wir sind uns alle einig, dass wir unseren Weg gemeinsam weiter gehen.»

Die Chefetage stärkte also Preetz und Funkel den Rücken - beide glauben weiter an ihr Team. «Wir sind weiter im Rennen», sagte Preetz. Der Manager will beim Spiel beim Hamburger SV «Tore erzwingen». Die Mannschaft hätte in der Bundesliga-Rückrunde in den Auswärtsspielen gut ausgesehen. Preetz wiederholte oft gehörte Durchhalte-Parolen: «Die Mannschaft muss über sich hinauswachsen und über die Grenze gehen». Hertha trennen vor dem Spiel gegen den HSV, der wahrscheinlich auf den angeschlagenen Stürmer Ruud van Nistelrooy verzichten muss, drei Punkte vom 16. Rang.

Ein Fragezeichen steht bei den Berlinern hinter dem Einsatz des weiter an den Folgen einer Knieverletzung leidenden Serben Gojko Kacar, der für sein Heimatland zu einem Länderspiel-Kurzeinsatz kam. «Wir müssen sehen, wie es im Training bei ihm läuft», sagte Funkel dazu, der die öffentliche Kritik an seiner Arbeit «gelassen» nimmt.

Der Trainer, dessen Posten in der öffentlichen Diskussion von manch einem zur Disposition gestellt wird, fühle sich in Berlin wohl. «Mir geht es gut. Es ist nicht das erste Mal, dass über Trainer in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Das gehört zum Geschäft», erklärte der Hertha-Coach (dpa)

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