Bundesliga Preetz: Hertha kann Spieler für 2. Liga halten

Berlin. Hertha-Manager Michael Preetz glaubt noch immer fest an den Klassenverbleib seines Clubs, weist aber auch für den Fall des Bundesliga-Abstiegs ein Schreckens-Szenario zurück.
31.01.2010, 14:01
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Berlin. Hertha-Manager Michael Preetz glaubt noch immer fest an den Klassenverbleib seines Clubs, weist aber auch für den Fall des Bundesliga-Abstiegs ein Schreckens-Szenario zurück.

«Eins kann ich sagen: Hertha BSC würde auch in der 2. Liga spielen und eine Mannschaft zusammenstellen können, mit der man sofort wieder zurückkommen kann», erklärte Preetz im DSF. Für alle Spieler, die einen Vertrag über 2010 hinaus besitzen, würde Hertha eine Option für die 2. Liga besitzen, machte der Manager des Bundesliga-Schlusslichts deutlich. Nur die Profis mit auslaufenden Kontrakten und die ausgeliehenen Spieler wie Florian Kringe oder Theofanis Gekas könnten Hertha ohne Ablöse verlassen.

Preetz übernahm ausdrücklich auch die Verantwortung für Spielereinkäufe wie Artur Wichniarek, die weit hinter den Erwartungen blieben, vor der laufenden Saison. Die Transfers seien «schon mit mir abgestimmt» worden, erklärte der Manager, der mit dem Ende September 2009 entlassenen Trainer Lucien Favre das neue Team zusammengestellt hatte. «Es ist mir zu einfach, alles auf den alten Trainer zu schieben», sagte Preetz mit Hinweis auf die finanziellen Zwänge, die der Verein nach der verpassten Champions-League-Qualifikation im vergangenen Jahr gehabt habe. Hertha habe viele Jahre auch investiert. «Wenn du dann zweimal hauchdünn an der Champions League vorbeischrammst, wird es schwierig, denn das Geld muss man irgendwann zurückzahlen», sagte Preetz. (dpa)

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