Reaktionen Reaktionen zur Europa-League-Auslosung

Wolfsburg. HSV-Legende Uwe Seeler hat die Lose für das Viertelfinale der Europa League gezogen. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Reaktionen zu den kommenden Gegnern von VfL Wolfsburg und Hamburger SV.
19.03.2010, 15:41
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Wolfsburg. HSV-Legende Uwe Seeler hat die Lose für das Viertelfinale der Europa League gezogen. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Reaktionen zu den kommenden Gegnern von VfL Wolfsburg und Hamburger SV.

Dieter Hoeneß (Manager VfL Wolfsburg): «Fulham ist ein interessanter Gegner. Und ich freue mich auch auf unseren Besuch in Craven Cottage, denn in englischen Stadien zu spielen, ist von der Atmosphäre her immer super. Ein kleiner Vorteil für uns könnte sein, dass das Rückspiel in der Volkswagen-Arena stattfindet. Das hat uns gegen Villarreal und Kasan schon zweimal Glück gebracht. Sportlich sind wir sicher auf Augenhöhe mit Fulham. An zwei guten Tagen könnte es uns gelingen, ins Halbfinale einzuziehen. Aber ich warne auch: Roy Hodgson hat mit seiner Mannschaft nicht nur Juventus und Donezk in der Europa League ausgeschaltet, sondern während der Saison auch Manchester United schon mit 3:0 bezwungen.»

Lorenz-Günther Köstner (Trainer): «Ein gutes Los. Wir werden alles versuchen, um die nächste Runde zu überstehen. Ich habe eigentlich auf Liverpool getippt, damit lag ich gar nicht so weit entfernt. Der englische Fußball könnte uns liegen. Natürlich sind wir gewarnt: Fulham hat in der Zwischenrunde Basel ausgeschaltet und sich jetzt gegen Juventus Turin durchgesetzt.»

Josué (Kapitän): «Fulham wird ein schwieriger Gegner. Englische Teams sind sehr kompakt, sie spielen in der stärksten Liga Europas. In England wird wie in der Bundesliga ein sehr kraftintensiver Fußball gespielt. Nun haben sie mit Juventus Turin einen Topfavoriten rausgeschmissen, weshalb wir gewarnt sein sollten. Es werden zwei ganz enge Spiele.»

Edin Dzeko: «Ich freue mich auf das Duell gegen Fulham. Es werden sicherlich interessante Partien, und wir müssen sehr konzentriert sein, denn gegen englische Mannschaften ist es immer schwer zu spielen. Es kann natürlich ein Vorteil für uns sein, dass wir zuerst auswärts antreten müssen, aber wir sollten auch in Fulham schon ein gutes Ergebnis erzielen, um die Chancen auf das Halbfinale zu wahren.»

Marcel Schäfer: «Das ist ein super Los. Die Stimmung in den englischen Stadien ist immer klasse. Letztendlich sind die letzten acht Mannschaften im Wettbewerb aber allesamt sehr gut, insofern ist es egal, gegen wen wir spielen müssen. Es ist auf jeden Fall eine große Herausforderung für uns, der wir uns stellen wollen. Fulham ist ein Gegner, den wir bezwingen können.»

Christian Gentner: «Das ist ein attraktives Los. Fulham hat in der letzten Runde Juventus Turin ausgeschaltet, das spricht für die Qualität der Mannschaft. Englische Teams sind immer stark. Es ist eine schöne, aber auch eine schwierige Aufgabe.»

Grafite: «Es ist ein schwieriges Los, vergleichbar mit Kasan. Ich persönlich spiele lieber zuerst zu Hause als auswärts, aber so ist es für die Fans schöner. Es werden zwei richtig gute Spiele, und wir werden alles tun, um weiterzukommen.»

Bruno Labbadia (HSV-Trainer): «Standard Lüttich ist eine Mannschaft mit einer hohen Qualität. Sie haben in der Champions League gespielt und zuletzt hat das Team mit Red Bull Salzburg und Panathinaikos Athen zwei internationale Top-Mannschaften aus dem Wettbewerb geworfen. Nichtsdestotrotz ist es unser Ziel, in das Halbfinale einzuziehen. Wir haben eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen.»

Bernd Hoffmann (Manager): «Mit Standard Lüttich haben wir einen attraktiven Gegner zugelost bekommen. Dass wir zunächst zu Hause antreten, sehe ich als Vorteil. In der letzten Saison gegen Galatasaray Istanbul und Manchester City, in diesem Jahr gegen PSV Eindhoven und RSC Anderlecht - wir hatten stets zuerst Heimrecht und sind jeweils in die nächste Runde eingezogen. Auch für unsere Fans freut mich das Los. Es werden uns erneut zahlreiche Anhänger beim Auswärtsspiel in Lüttich unterstützen. Dass die Stimmung in belgischen Stadien außergewöhnlich ist, haben wir im Rückspiel in Anderlecht gesehen.»

David Jarolim: «Der Sieg gegen Anderlecht hat der Mannschaft nochmal neues Selbstvertrauen gegeben. Wir standen letztes Jahr im Halbfinale des UEFA Cups und wollen es in dieser Saison wieder schaffen. Unsere Fans, die uns immer wieder fantastisch unterstützen, hätten sich das verdient.» (dpa)

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