Champions League Reaktionen zur Gruppen-Auslosung

Louis van Gaal, Trainer FC Bayern München: «Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen. Die ganz langen Flugreisen bleiben uns erspart.»
26.08.2010, 20:31
Lesedauer: 3 Min
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Louis van Gaal, Trainer FC Bayern München: «Es hätte viel schlimmer kommen können. Aber wir müssen auch diese Gruppe hoch konzentriert angehen, um weiter zu kommen. Die ganz langen Flugreisen bleiben uns erspart.»

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern): «Ich warne davor, diese Gruppe als Selbstläufer zu betrachten. Speziell Rom und Basel sind zwei Clubs, die sehr schwierig zu spielen sind. Wir müssen aufpassen. Ich persönlich freue mich auf das Duell gegen Cluj. Dort ist ein ehemaliger Mannschaftkollege aus meiner Zeit bei Inter Mailand heute Trainer.»

Philipp Lahm (Spieler FC Bayern): «In dieser Gruppe sind wir natürlich Favorit. Ich freue mich besonders auf Basel und das Wiedersehen mit Thorsten Fink. Rom wird sehr schwer, Cluj kennen wir noch nicht. Aber ich denke, wir müssen in die K.o.-Phase kommen.»

Bastian Schweinsteiger (Spieler FC Bayern): «Diese Gruppe ist eine reizvolle Aufgabe. Rom ist die erfahrenste Mannschaft. Ich freue mich sehr auf Thorsten Fink und den FC Basel. In diesem Stadion werden Erinnerungen in mir wach. Da spielten wir bei der Euro 2008 gegen die Türkei und Portugal. Vorsicht sollten wir vor Cluj haben. Die haben schon in Rom gewonnen.»

Thomas Müller (Spieler FC Bayern): «Bei dieser Auslosung hat es andere Mannschaften viel heftiger als uns erwischt. Ich bin sicher, dass wir gegen Rom, Basel und Cluj konzentriert zur Sache gehen. Dafür sorgt schon Louis van Gaal.»

Mark van Bommel (Kapitän FC Bayern): «Es hätte sicherlich schwerer kommen können. Trotzdem, wir müssen voll in die Spiele reingehen, weil es trotz allem drei schwierige Mannschaften sind. Dennoch klar, der FC Bayern ist Favorit.»

Torsten Frings (Kapitän Werder Bremen): «Das ist eine sehr, sehr schwere Gruppe, aber wegen solcher Begegnungen spielt man in der Champions League. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass eine Spitzenmannschaft nach Bremen kommt, die bisher noch nicht da war, aber mit dem Titelverteidiger kommt eine 'Hammer-Mannschaft' ins Weser-Stadion, auf die sich die Fans ebenso freuen können, wie auf die Duelle mit Tottenham und Twente Enschede.

Denn auch die haben beide sehr starke Mannschaft und speziell gegen englische Teams zu spielen, ist immer unheimlich schwer. Gegen Twente Enschede haben wir ja schon in der letzten Saison gespielt und gute Erfahrungen gemacht, aber vor allem das Spiel in Holland wird aufgrund der Rivalität zwischen Deutschland und Holland wieder sehr hitzig. Insgesamt sind es alles sehr reizvolle Aufgaben.»

Sebastian Boenisch (Spieler Werder Bremen): «Es sind starke Mannschaften in der Gruppe dabei und wir können uns wieder auf ein paar gute Spiele freuen. Gegen die zugelosten Teams waren wir in der Vergangenheit relativ erfolgreich, speziell an das Spiel gegen Inter Mailand im Weser-Stadion kann ich mich noch gut erinnern. Das war überragend, und auch gegen Twente sind wir letzte Saison in der Europa League weitergekommen. Ich bin überzeugt, dass wir auch dieses Mal das Weiterkommen schaffen.»

Claudio Pizarro (Spieler Werder Bremen): «Wir haben eine schwierige Gruppe erwischt. Aber ich denke, das können wir trotzdem gut schaffen. Gegen italienische Mannschaften habe ich in der Vergangenheit fast immer getroffen, jetzt müssen wir schauen, wie es dieses Mal läuft. Auch wenn Inter letztes Jahr den Titel gewonnen hat, wir haben in der Vergangenheit schon gegen Mailand gewonnen. Und auch Tottenham und Twente sind starke Teams.»

Aaron Hunt (Spieler Werder Bremen): «Das ist eine interessante und schwere Gruppe mit schönen Spielen. Ich hatte mir einen englischen Verein als Gegner gewünscht. Über Tottenham freue ich mich. Inter ist sicherlich der Favorit. Platz zwei ist offen, da haben wir sucherlich gute Karten.»

Felix Magath (Trainer Schalke 04): «Es war vorab klar, dass wir eine schwere Gruppe bekommen werden. Olympique Lyon hat im letzten Jahr Real Madrid in der Champions League ausgeschaltet, Benfica Lissabon ist in Portugal überlegen Meister geworden. Wir bekommen es also mit zwei sehr guten Mannschaften zu tun. Mit Tel Aviv müssen wir uns beschäftigen. Das ist sicherlich ein Team, das wir schlagen können. Einfach ist die Gruppe definitiv nicht.»

Manuel Neuer (Torwart Schalke 04): «Von den Namen her ist es sicherlich nicht die ganz große Gruppe. Aber Lyon und Lissabon verfügen über eine große Erfahrung in der Champions League. Wir wollen uns durcharbeiten, denn wir möchten unbedingt die K.o.-Runde erreichen.»

Christoph Metzelder (Spieler Schalke 04): «Die Gruppe ist sehr ausgeglichen, aber gewiss nicht leicht. Nominell ist Hapoel Tel Aviv die große Unbekannte. Der Schlüssel zum Weiterkommen wird sein, möglichst die Heimspiele zu gewinnen. Wenn man sich die gesamte Auslosung ansieht, können wir zufrieden sein.»

Ivan Rakitic (Spieler Schalke 04): «In dieser Gruppe ist einiges möglich. Wir haben das klare Ziel, in der Champions League zu überwintern. Ich hoffe, dass wir den Erfolg aus dem Jahr 2008, in dem wir bis ins Viertelfinale eingezogen sind, wiederholen können. Lyon spielt bereits seit vielen Jahren regelmäßig in der Champions League. Deshalb sind die Franzosen in meinen Augen leicht favorisiert.»

Benedikt Höwedes (Spieler Schalke 04): «Das ist eine sehr offene Gruppe, in der alle Mannschaften die Chance aufs Weiterkommen haben. Es gibt keinen eindeutigen Favoriten.»

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