FIFA Regeldiskussion: Beckenbauer schaltet FIFA ein

Berlin. Nach den umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen am vergangenen Bundesliga-Spieltag will Franz Beckenbauer schnellstmöglich den Weltverband FIFA in die Pflicht nehmen.
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Berlin. Nach den umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen am vergangenen Bundesliga-Spieltag will Franz Beckenbauer schnellstmöglich den Weltverband FIFA in die Pflicht nehmen.

Für die nächste Sitzung der sogenannten FIFA Task Force Football 2014 am kommenden Dienstag in Zürich habe er das Thema Regelfragen auf die Tagesordnung setzen lassen, sagte Beckenbauer der "Bild"-Zeitung. "Alle Mitglieder der Kommission sollen sich Gedanken machen, damit wir darüber diskutieren können."

Beckenbauer ist Vorsitzender des Gremiums, dem unter anderen die Fußball-Größen Pelé, Bobby Charlton, Cafu oder Christian Karembeu angehören. Die Kommission kann Vorschläge erarbeiten für das für Regelfragen zuständige International Football Association Board (IFAB).

Am vergangenen Wochenende hatten Schiedsrichter-Entscheidungen zum passiven Abseits und zur Doppelbestrafung (Rote Karte und Elfmeter bei Notbremse) für heftige Diskussionen gesorgt. "Abseits ist zu kompliziert geworden", sagte Beckenbauer der "Bild" und plädierte für eine "einfachere Auslegung". Bei der Doppelbestrafung sprach sich der Ehrenpräsident des FC Bayern München für einen Ermessensspielraum der Unparteiischen aus. "Bei einem harmlosen Foul reichen Elfer und Gelb. Rot nur bei brutalen Attacken", forderte Beckenbauer. (dpa)

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