Corona-Pandemie Rummenigge hofft auf Fan-Rückkehr

München (dpa) - Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wünscht sich eine schnelle Rückkehr der Fans in die Stadien der Fußball-Bundesliga.
24.01.2022, 11:16
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

„Der Fußball ohne Zuschauer ist kein Fußball. Es fehlt das wichtige Element der Emotion und Emotion kann nur mit Fans stattfinden. Ich wünsche deshalb dem FC Bayern und dem deutschen Fußball, dass Zuschauer ganz schnell in die Stadien zurück dürfen“, sagte Rummenigge (66) in der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“.

Inmitten der Omikron-Welle mit hohen Infektionszahlen beraten Bund und Länder am Montag über die weiteren Corona-Maßnahmen. „Ich glaube nicht, dass der Fußball privilegiert ist“, befand Rummenigge, der von 2002 bis 2021 Vorstandschef beim FC Bayern war. „Im Moment habe ich eher den Eindruck, dass der Fußball sehr kritisch beäugt wird, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch von der Politik, weil keine Zuschauer ist nicht okay.“

Rummenigge empfiehlt den Münchnern eine Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Corentin Tolisso (27), der im Sommer ablösefrei wäre, und vor allem mit Weltfußballer Robert Lewandowski. „Ich kann dem FC Bayern nur wünschen, dass er über seinen Vertragszeitraum, der noch eineinhalb Jahre läuft, hinaus bleibt“, sagte Rummenigge. Lewandowskis (33) Vertrag beim FC Bayern läuft im Sommer 2023 aus.

Besuch bei Beckenbauer geplant

Franz Beckenbauer (76) kann sich demnächst auf Gesellschaft seiner alten Bayern-Kameraden freuen. „Ihn möchten wir mal wieder besuchen, weil Franz war immer der Boss des FC Bayern“, kündigte Rummenigge an. „Er war die wichtigste Person, die jemals beim FC Bayern tätig war.“

Beckenbauer war unter anderem jahrelang Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters, er lebt in Salzburg. „Ich glaube, das würde ihm groß gefallen“, sagte Rummenigge über den geplanten Besuch, bei dem ihn auch der langjährige Bayern-Patron Uli Hoeneß begleiten soll.

Rummenigge ist froh darüber, dass sich Hoeneß auch wieder mit Paul Breitner versteht. Hoeneß und Breitner hatten zwischenzeitlich miteinander gebrochen - anlässlich des Todes von Gerd Müller im vergangenen Jahr versöhnten sich die Kumpel aus frühen Kicker-Jahren beim FC Bayern und der Nationalmannschaft wieder.

Und Rummenigge hatte vermittelt. „Das war mir ein inneres Anliegen, das hat mir nicht gefallen“, sagte der 66-Jährige über den früheren Streit zwischen Hoeneß und Breitner. „Ich bin glücklich, dass die zwei zueinander gefunden haben.“

© dpa-infocom, dpa:220124-99-828330/3

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