28. Bundesliga-Spieltag Spannung von Platz zwei bis 18

So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es in der Fußball-Bundesliga kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.
10.04.2015, 05:46
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So langsam wird es ernst: Am 28. Spieltag gibt es in der Fußball-Bundesliga kein echtes Spitzenspiel, aber manche Begegnung mit wegweisendem Charakter - oben wie unten in der Tabelle.

Hannover 96 - Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr):

Hannover 96: Trainer Korkut steht vor seinem nächsten Schlüsselspiel. 13 Spiele gab es keinen Sieg. Eine Niederlage würde 96 noch tiefer in den Abstiegsstrudel ziehen und den Coach womöglich den Job kosten.

Hertha BSC: Mit neuem Selbstvertrauen reisen die Berliner Richtung Westen. Das Punktepolster auf die Abstiegsränge ist gewachsen. Ein Sieg in Hannover und die Mission von Retter Dardai ist fast erfüllt.

Bayern München - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr):

Bayern München: Auf welcher Sitzmöglichkeit auch immer: Trainer Guardiola kann beruhigt Platz nehmen. Fünf Zu-Null-Siege gab es gegen die Eintracht in Serie. Die Bayern können sich für Porto einspielen.

Eintracht Frankfurt: Mit der schlechtesten Abwehr gegen den besten Angriff. Für die Eintracht kann es nur um Schadensbegrenzung gehen. Zumal auch noch Abwehrmann Zambrano verletzt ausfällt.

Schalke 04 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr):

Schalke 04: Draxler wieder im Kader? Farfan wieder in der Startelf? Prominente Offensivoptionen lassen auf eine erfolgreiche Jagd auf die Champions-League-Plätze hoffen. Weitere Ausrutscher sind verboten.

SC Freiburg: Gegen keinen Bundesliga-Club haben die Breisgauer häufiger gewonnen oder mehr Tore erzielt. Ein weiterer Coup gegen den Revier-Club würde Pokalwunden heilen und die Abstiegssorgen lindern.

Bor. Mönchengladbach - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr):

Bor. Mönchengladbach: An Selbstkritik mangelte es nach der Blamage in Bielefeld immerhin nicht. Jetzt gilt die Konzentration dem Erreichen der Champions League - und zwar als Dritter auf direktem Weg.

Borussia Dortmund: Mit dem guten Pokalgefühl soll es in der Bundesliga nach oben gehen. Platz sieben ist nur vier Punkte entfernt - und der reicht nach menschlichem Ermessen für die Europa League.

Mainz 05 - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr):

Mainz 05: Zwei direkte Bayer-Konkurrenten um die Champions-League - Wolfsburg und Gladbach - wurde zu Hause schon ein Remis abgetrotzt. Ein Punkt gegen Leverkusen würde Trainer Martin Schmidt gefallen.

Bayer Leverkusen: Die gute Nachricht für Trainer Roger Schmidt: Ein Elfmeterschießen gibt es nicht. Nach dem bitteren Pokal-K.o. gilt die Konzentration der Liga, die Königsklasse soll wieder erreicht werden.

SC Paderborn - FC Augsburg (Samstag (15.30 Uhr):

SC Paderborn: Wo bitte schön steht das Tor? Paderborn hat in den letzten zehn Spielen nur zwei Treffer erzielt. Das muss sich ändern, sonst droht der erstmalige Absturz auf den letzten Platz.

FC Augsburg: Bloß nicht der nächste Ausrutscher gegen einen Abstiegskandidaten. Nach Niederlagen gegen Mainz und Freiburg soll Paderborn auf dem Weg nach Europa kein weiterer Stolperstein sein.

Hamburger SV - VfL Wolfsburg (Samstag, 18.30 Uhr):

Hamburger SV: Liefert Trainer Knäbel Argumente gegen die Moserei von Magath? Einen weiteren desolaten Auftritt wie in Leverkusen kann sich der HSV jedenfalls nicht leisten.

VfL Wolfsburg: Platz zwei sichern - und doch Kräfte sparen für das kommende Woche anstehende Hinspiel in der Europa League gegen Neapel. Diesen Spagat muss Trainer Hecking schaffen.

1. FC Köln - 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr):

1. FC Köln: Es klingt paradox. Mit einem Sieg wäre man nur noch vier Punkte hinter dem Gegner, der noch Europapokal-Ambitionen hat. Die Kölner Wahrheit aber bleibt: Jeder Punkt ist einer gegen den Abstieg.

1899 Hoffenheim: Ärgerliches Aus im Pokal, auswärts seit fünf Spielen ohne Sieg. Trainer Markus Gisdol muss die Kraichgauer wieder in die Spur bringen - sonst bleibt die Europa-League-Teilnahme ein Traum.

VfB Stuttgart - Werder Bremen (Sonntag, 17.30 Uhr):

VfB Stuttgart: Mehr Kilometer gelaufen, mehr Ballbesitz und eine bessere Passquote. In vielen Statistiken sind die Schwaben besser als ihr Gegner. In der Tabelle steht aber weiter unterm Strich Platz 18.

Werder Bremen: Das erste Wiedersehen mit Ex-Trainer Dutt löst bei Werder kaum negative Emotionen aus. Zu gut lief es seit der Trennung von dem heutigen VfB-Manager für die Hanseaten.

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