Bundesliga St. Pauli heiß auf Bundesliga - Asamoah fehlt

Hamburg. Bei Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli ist Ungeduld und Vorfreude auf den Beginn der achten Spielzeit in der höchsten deutschen Klasse überall zu spüren. «Es wird Zeit, dass es endlich losgeht», sagte Trainer Holger Stanislawski.
06.08.2010, 12:50
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Hamburg. Bei Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli ist Ungeduld und Vorfreude auf den Beginn der achten Spielzeit in der höchsten deutschen Klasse überall zu spüren. «Es wird Zeit, dass es endlich losgeht», sagte Trainer Holger Stanislawski.

In der siebenwöchigen Vorbereitungszeit bestritten die Hamburger zwölf Testspiele mit nur einer Niederlage bei einem Blitzturnier in Göttingen gegen den Oberligisten FC Eintracht Northeim (0:2). Unter anderem gelangen ein 1:1 gegen den Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen und ein 3:0 gegen den spanischen Erstligisten Racing Santander. Nun steht die letzte Testpartie beim Oberliga-Club Arminia Hannover auf dem Programm.

«Ich bin nicht mit allem zufrieden, wie es in den vergangenen Wochen gelaufen ist. Es greift noch nicht alles so ineinander, wie es sollte. Aber die grundsätzliche Bereitschaft bei meinen Spielern hat mir gefallen», sagte Stanislawski, der erst nach dem Hannover-Testspiel sowohl den Kapitän als auch die Nummer eins im Tor benennen will. Für die Position zwischen den Pfosten dürfte der Routinier Mathias Hain Vorteile gegenüber dem Zugang Thomas Kessler besitzen. Der frühere Kölner blieb bisher hinter den Erwartungen zurück.

Auch für das Kapitänsamt haben sich zwei Kandidaten herauskristallisiert ­ der langjährige Spielführer Fabio Morena sowie Angreifer Marius Ebbers, der mit 20 Zweitliga-Treffern entscheidenden Anteil am Aufstieg besaß. In einer Woche dürfte einer der beiden die Mannschaft im DFB-Pokal-Erstrundenspiel beim Regionallisten Chemnitzer FC aufs Spielfeld führen. Am 21. August beginnt für die Hamburger das Bundesliga-Abenteuer beim SC Freiburg.

Der Ex-Schalker Gerald Asamoah wird nach einem Teilsehnenabriss im rechten Oberschenkel in beiden Partien fehlen. Daran ließ Stanislawski keinen Zweifel aufkommen: «Für Freiburg wird es auf keinen Fall reichen.» Wenn der Stürmer zu früh anfange, riskiere er einen längeren Ausfall. «Für ihn und für uns ist das ärgerlich, dass er nicht dabei sein kann, aber wir werden den Ausfall auffangen», versicherte Stanislawski. Er sieht seine Mannschaft gerüstet für die großen Aufgaben in der höheren Spielklasse. (dpa)

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