Bundesliga St. Pauli mit Umsatzplus: Aber 870 000 Euro Minus

Hamburg. Fußball-Bundesligist FC St. Pauli hat seinen Umsatz auf 20,5 Millionen Euro gesteigert, das Geschäftsjahr 2009/10 aber mit einem Minus von knapp 900 000 Euro abgeschlossen.
11.11.2010, 12:10
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Hamburg. Fußball-Bundesligist FC St. Pauli hat seinen Umsatz auf 20,5 Millionen Euro gesteigert, das Geschäftsjahr 2009/10 aber mit einem Minus von knapp 900 000 Euro abgeschlossen.

Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die der Erstliga-Aufsteiger auf der Jahreshauptversammlung im Hamburger Congress Center am 14. November offiziell präsentieren wird. St. Paulis Pressechef Christian Bönig bestätigte auf dpa-Anfrage einen Bericht im "Hamburger Abendblatt" und die dort veröffentlichten Zahlen.

"Wir besitzen eine hervorragende Ausgangsposition für die weitere Entwicklung und konnten uns nachhaltig konsolidieren", zitierte die Zeitung St. Paulis Geschäftsführer Michael Meeske. So dürfte sich der Umsatz, der 2009/2010 um 2,5 Millionen Euro anstieg, im laufenden Geschäftsjahr dank der höheren Erlöse durch Fernseh-Gelder und Marketing-Einnahmen in Liga 1 sogar nahezu verdoppeln.

Der für dieses deutliche Umsatzplus verantwortliche Bundesliga-Aufstieg ist allerdings auch verantwortlich für das letztjährige Minus in der Gesamtbilanz. Denn die Akteure des FC St. Pauli hatten vor der vergangenen Spielzeit bei den üblichen Bonuszahlungen für Punkte oder Tabellenplätze auf Geld verzichtet, dafür aber eine hohe Prämie für den Aufstieg ausgehandelt. Demzufolge wurden insgesamt 2,1 Millionen Euro Prämie an Vereinsangestellte ausgeschüttet, ein Großteil davon an die Spieler und den Trainerstab des Kiez-Clubs.

Die entstandene Lücke zum Ende des am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahres beläuft sich auf 870 000 Euro. Sie soll aus den Einnahmen der gerade laufenden Erstliga-Saison beglichen werden. (dpa)

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