Soziales Streikgefahr in Südafrika scheint gebannt

Kapstadt. Die Streikgefahr in Südafrika scheint gebannt. Vor allem im Tarifkonflikt zwischen dem staatlichen Energieunternehmen Eskom und den Gewerkschaften rückt eine Einigung näher.
24.06.2010, 10:40
Lesedauer: 1 Min
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Kapstadt. Die Streikgefahr in Südafrika scheint gebannt. Vor allem im Tarifkonflikt zwischen dem staatlichen Energieunternehmen Eskom und den Gewerkschaften rückt eine Einigung näher.

Zwar sei das bisherige Angebot der Arbeitgeber von acht Prozent noch nicht zufriedenstellend und deshalb seien weitere Verhandlungen nötig, so die Gewerkschaften laut der «Business Day». Aber Arbeitskampfmaßnahmen, die die Stromversorgung vor allem im privaten Bereich getroffen hätten, seien zunächst ausgeschlossen.

Allerdings hat die größte Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst, Nehawu, Arbeitsniederlegungen zunächst im Ausbildungsbereich für das Gesundheitswesen angekündigt. Am 23. Juni hatten in der Hauptstadt Pretoria mehrere hundert Gewerkschafter gegen die aus ihrer Sicht starre Haltung der Regierung bei den Tarifverhandlungen demonstriert. Auseinandersetzungen um Lohnerhöhungen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes dauern an. (dpa)

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