Fußball «Torfabrik» Lille nähert sich Ligue-1-Gipfel

Paris. Die «Torfabrik» sorgt für Furore. Der OSC Lille, die torgefährlichste Mannschaft des französischen Fußballs, ist durch einen 1:0 (0:0)-Heimsieg über Schlusslicht Grenoble Foot 38 in die Spitzengruppe der Ligue 1 eingedrungen.
15.03.2010, 12:50
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Paris. Die «Torfabrik» sorgt für Furore. Der OSC Lille, die torgefährlichste Mannschaft des französischen Fußballs, ist durch einen 1:0 (0:0)-Heimsieg über Schlusslicht Grenoble Foot 38 in die Spitzengruppe der Ligue 1 eingedrungen.

Nach dem 28. Spieltag liegt die Mannschaft aus dem Norden Frankreichs mit 51 Punkten auf Platz vier nur zwei Zähler hinter dem Spitzenduo Girondins Bordeaux (ein Spiel weniger) und HSC Montpellier. Platz drei belegt AJ Auxerre mit 52 Punkten. «Wir sind da. Und beim Schlusssprint (um den Titel) wollen wir dabei sein», sagte OSC-Coach Rudi Garcia. Am nächsten Spieltag steht für den Meister der Jahre 1946 und 1954 das Topduell in Bordeaux auf dem Programm.

Nach dem 1:0 über Liverpool in der Europa League hatte Lille gegen den französischen Tabellen-20. allerdings mehr Mühe als erwartet. Das einzige Tor des Abends schoss vor 13 500 Zuschauern ein Gäste-Profi: der Slowene Bostjan Cesar traf in der 46. Minute ins eigene Netz. «Lille meint es ernst», schreibt das Fachmagazin «France Football» in der Onlineausgabe über das Team, das in der Liga schon 51 Mal traf. «Wir haben gegenüber allen Topteams zwei Punkte gutgemacht», sagte Trainer Garcia erfreut.

Bordeaux hatte in Monaco nur 0:0 gespielt. Mit Unentschieden hatten sich auch Montpellier daheim gegen Auxerre (1:1) sowie Olympique Lyon (Platz fünf mit 51 Punkten) zufriedengeben müssen. Der Serienmeister der Jahre 2002 bis 2008 schaffte vor eigenem Publikum gegen Abstiegskandidat AS Saint-Etienne nur ein 1:1. Topfavorit Olympique Marseille (50 Punkte aus 27 Spielen) kam beim FC Toulouse ebenfalls nicht über ein 1:1 hinaus. Der Brasilianer Brandao brachte die Gäste zwar in Führung (30.), aber schon neun Minuten später glich der Portugiese Paulo Machado aus. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+