Bundesliga Unter der Lupe: Die Winter-Transfers der Bundesliga-Klubs

Bremen. Eher sparsam waren die Bundesligisten in der abgelaufenen Winter-Transferperiode. Ausnahme war Schalke, das gleich acht neue Spieler unter Vertrag nahm. Welche Neuverpflichtungen und Abgänge machen Sinn und welche nicht? Wir haben genauer hingeschaut.
02.02.2010, 14:49
Lesedauer: 1 Min
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Unter der Lupe: Die Winter-Transfers der Bundesliga-Klubs
Von Daniel Stöckel

Auf die ganz großen Transferkracher haben die Bundesligisten in der am Montagnacht abgelaufenen Wechselperiode überwiegend verzichtet. Nur der Hamburger SV angelte sich einen internationalen Topstar: Ruud van Nistelrooy wechselte von Real Madrid an die Alster.

Insgesamt war eher Zurückhaltung angesagt: Die 18 Klubs in der höchsten deutschen Spielklasse verpflichteten zusammen 44 Profis und legten dafür insgesamt 14,375 Millionen Euro auf den Tisch. Ein Schnäppchen, denn der Marktwert der 44 Kicker beläuft sich auf 78,85 Millionen Euro. Zum Vergleich: In der Winter-Transferperiode der vergangenen Saison investierten die Bundesligisten 25,2 Millionen Euro für 51 Profis. Ausleihgeschäfte sind offenbar nicht mehr so gefragt wie früher: Von den 44 Spielern sind nur 14 geliehen (31,8 Prozent). Im Vorjahr lag der Wert mit 41,2 Prozent (21 von 51) höher.

Spitzenreiter bei den Wintertransfers ist der FC Schalke 04. Die Königsblauen nahmen für 3,6 Millionen Euro acht Spieler (Gesamtwert 9,175 Millionen Euro) neu unter Vertrag. Keine Transferbewegungen gab es bei Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, 1899 Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach. Bei den Abgängen liegt Bayern München vorne: Gleich fünf Profis (darunter Neu-Römer Luca Toni) haben den deutschen Rekordmeister verlassen.

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